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CP-Fußball

Dieser Gegner war einfach zu stark

Gegen Irland hatte die deutsche Nationalmannschaft nicht viel zu melden. Jetzt geht es gegen die Dänen um den dritten Platz.
Von Christian Eidenhardt

Eide, der ruhende Pol in der Abwehr: Gegen Irland war trotz einer engagierten Leistung dennoch nicht viel zu holen. Foto: Eidenhardt
Eide, der ruhende Pol in der Abwehr: Gegen Irland war trotz einer engagierten Leistung dennoch nicht viel zu holen. Foto: Eidenhardt

Cham.29. Juli 2018:

Es hat leider nicht gereicht! 1:5 stand es am Ende gegen Irland. Wir haben zwar gleich in den ersten Minuten das 1:0 gemacht, haben dann aber erleben müssen, dass der Gegner einfach zu stark war. Die haben das sehr, sehr clever ausgespielt und waren taktisch wirklich richtig gut. Da hat man es einfach gemerkt, dass die zweimal in der Woche trainieren als Team – wir im Endeffekt maximal zweimal im Monat.

Die Iren haben das sehr, sehr souverän gemacht. Wir hatten zwar nach dem 1:2 und dem 1:3 schon noch Möglichkeiten nach vorne. Aber nichts Zwingendes. Wenn die gewollt hätten, hätten die auch höher gewinnen können. Der Traum vom Halbfinale ist damit geplatzt. Aber das wäre sowieso die absolute Überüberraschung gewesen, wenn wir im Halbfinale gestanden hätten.

Ein Chamer bei der Fußball-EM

Jetzt müssen wir morgen gegen die Dänen gewinnen – dann sind wir in der Gruppe Dritter und spielen um den fünften Platz mit. Das ist das, was wir uns erhofft und als vorderstes Ziel anvisiert hatten. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn wir das heute hätten erfolgreich gestalten können. Aber es hilft nichts! Abhaken!

An diesem Montag wartet das nächste Spiel auf uns. Das heißt, dass wir uns gleich regenerieren mussten. Für die Spieler, die heute auf dem Feld gestanden haben, ging es bald im Anschluss abwechselnd zur Behandlung bei unseren Physios. Dort sind wir auf muskuläre Probleme und andere Dinge durchgecheckt worden.

Nach dem Abendessen gab es nur noch eine kurze Besprechung, bei der wir den Tag und das Spiel gegen Irland haben Revue passieren lassen. Danach sollte es zeitig ins Bett gehen. Morgen müssen wir fit sein und wollen uns gegen Dänemark den dritten Platz sichern.

Im Trainingslager im nordrhein-westfälischen Elspe hatte die CP-Nationalmannschaft Besuch von einem Reporter des WDR. Für den Beitrag stand auch Christian Eidenhardt vor der Kamera. Er berichtete von seiner Hirnblutung, die er 2011 bei einem Hallenturnier erlitt, und seiner Freude am Fußball. Hier geht es zu dem gut dreiminütigen Video.

Alle Teile von Eides EM-Tagebuch lesen Sie hier

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