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Furth im Wald

Further Schachspieler sind online am Zug

Was machen die Schachspieler, wenn sie sich nicht mehr wegen der Coronaviren am Brett gegenübersitzen dürfen?
Maximilian Riedl

In Corona-Zeiten: Schach wird häufiger am PC als mit richtigen Figuren gespielt. Foto: Maximilian Riedl
In Corona-Zeiten: Schach wird häufiger am PC als mit richtigen Figuren gespielt. Foto: Maximilian Riedl

Furth im Wald.Sie spielen online Schach oder schauen bis 4. April dem äußerst spannenden Kandidatenturnier im fernen Jekaterinburg zur Ermittlung des nächsten Weltmeisterschaftsherausforderers zu.

An diesem Wochenende sind aber einige Furth-Waldmünchner Mitglieder gefordert. Heute, Freitag, bekommen alle Vereinsmitglieder eine Mail mit drei Arbeitsblättern mit je vier Aufgaben mit dem Schwierigkeitsgrad des Bauern-, Turm- oder Königsdiplom zu lösen, die der Deutsche Schachbund an Schüler und Jugendliche ausgibt. Jeder entscheidet selber, welche Aufgaben er lösen will.

Und Training mit den Königsdiplom-Aufgaben schadet auch den Spielern der 1. Mannschaft trotz Tabellenführung in der Bezirksliga nicht. Dort soll es frühestens im Mai weitergehen. Am Sonntag startet die erste Further Online-Vereinsmeisterschaft, wobei man sich per E-Mail die Züge vorschlägt. Unter den sieben Teilnehmern sind drei Jugendliche. Die Bedenkzeit beträgt pro Zug drei Tage, weil es auch um den Trainingseffekt geht. Das Turnier wird vermutlich drei Monate dauern. Im Normalschach sind es ebenfalls sieben Spieler, die die Vereinsmeisterschaft austragen. Allerdings haben die derzeit Nahschach- Spielverbot. (fmr)

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