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Feuerwehr

2019 war ein arbeitsreiches Jahr

Gerätehausumbau geht dem Ende zu. Mehr technische Hilfeleistungen waren nötig. Beförderungen und Ehrungen standen an.
Siegfried Volkner

Die für langjährigen aktiven Dienst ausgezeichneten Kameraden mit den Führungskräften und Bürgermeister Ludwig Fischer (2.v.r.) Foto: Siegfried Volkner
Die für langjährigen aktiven Dienst ausgezeichneten Kameraden mit den Führungskräften und Bürgermeister Ludwig Fischer (2.v.r.) Foto: Siegfried Volkner

Rimbach.Als relativ normales Jahr und dennoch als arbeitsreich, bezeichnete der erste Kommandant der FFW Rimbach, Mario Mischok, das gerade beendete 2019 in seinem Rechenschaftsbericht. Lob gab es für die FFW Rimbach auch von den überörtlichen Führungskräften, bevor dann auch Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen vollzogen wurden.

Auf über vierzig Termine, die der Verein im letzten Jahr zu verzeichnen hatte, wies der Vorsitzende Heinz Niedermayer anschließend in seinem detaillierten Jahresbericht hin. Im Gemeindebereich war es das 300-jährige Bestehen der alten Pfarrkirche, das nicht nur mitgefeiert wurde, sondern bei dem auch Mitarbeit gefordert war.

Niedermayer informierte über einige Termine: Am 18. Januar wird der Jahrtag beim Ehrenpatenverein FFW Grafenwiesen besucht, am 26. Januar findet das eigene Preiswürfeln statt, besucht wird der Sportlerball des SV Rimbach am 15. Februar und der Faschingsball der FFW Thenried am 22. Februar, sowie die KBI-Versammlung am 20. März in Bad Kötzting. Am 30. April wird der Maibaum aufgestellt. Einladungen zu Festlichkeiten liegen vor zum 150-Jährigen der FFW Eschlkam am 14. Juni, zum 60-Jährigen des SV Thenried am 17./18. Juli, zur Fahrzeugsegnung der FFW Sperlhammer am 9. August.

Sehr detailliert war anschließend der Bericht des ersten Kommandanten Mario Mischok. So verwies er darauf, dass die aktiven Kameraden im Jahr 2019 knapp 2000 unentgeltliche Stunden abgeleistet haben. Für Einsätze wurden 582 Stunden, Ausbildung 746, von der Jugendfeuerwehr 342, beim Gerätehausumbau 287 und für Schlauchpflege 30 Stunden vermeldet. Mit den beiden Löschfahrzeugen wurden dabei 746 Kilometer zurückgelegt.

48 Einsätze für die Wehr

Die Feuerwehr Rimbach war 2019 zu 48 Einsätzen gerufen worden die sich auf 31 technische Einsätze, fünf Brandeinsätze, zehn Brandsicherheitswachen und zwei Fehlalarmierungen verteilen. Bei diesen Einsätzen leisteten die Aktiven 582 Stunden. Zudem absolvierten aktive Mitglieder im Berichtsjahr 2019 bei Übungen und Fortbildungsabenden auf Inspektionsebene 144 Stunden, im eigenen Bereich bei Ausbildungen und Vorführungen 102 Stunden. Bei Fortbildungsveranstaltungen auf Inspektionsebene wurden weitere 317 Stunden und bei überörtlichen Schulungen 182 Stunden geleistet. Insgesamt waren es 25 Ausbildungstermine, bei denen 137 Aktive 746 Stunden leisteten. Auch bei der Schlauchpflege mit dem neuen Gerät, in dem nicht nur die eigenen Feuerwehrschläuche, sondern auch die der Feuerwehr Thenried, Grafenwiesen und Voggendort gewaschen und geprüft werden, wurden für insgesamt 260 Schläuche 30 Stunden abgeleistet, gab er Kommandant noch bekannt. Insgesamt habe die FFW Rimbach aktuell 262 Mitglieder. Davon leisten 63 aktiven Dienst, 19 sind Feuerwehranwärter, fünf Ehrenmitglieder und 171 passive und fördernde Mitglieder.

Der erste Jugendwart Lukas Kroner, konnte ebenfalls einen Erfolgsbericht vorlegen. Der Jugendfeuerwehr gehören aktuell 19 Jugendliche, darunter vier Mädchen an. Drei aus der Jugendfeuerwehr traten altersbedingt in die aktive Truppe über. Im April stellten sich seine Schützlinge der Prüfung zur Jugendflamme, die alle souverän gemeistert haben. Als Highlight bezeichnete der Jugendwart die Übung bei den Nato-Türmen am Hohenbogen mit mehreren Jugendfeuerwehren. Insgesamt leisteten die Jugendlichen bei 32 Terminen 342 Stunden.

Viel Lob für die Feuerwehr

In ihren Grußworten äußerten sich sowohl Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer, als auch Kreisbrandmeister Florian Heigl sehr lobend über die Aktivitäten und die Einsatzbereitschaft der Rimbacher Feuerwehr. Auch Bürgermeister Ludwig Fischer sprach der Rimbacher Wehr seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. In den vergangenen zehn Jahren wurden für die beiden gemeindlichen Feuerwehren rund 1,3 Millionen Euro investiert.

Zum Abschluss der Jahresversammlung standen noch Beförderungen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Diese nahmen Vorsitzender Niedermayer, Kommandant Mischok, KBI Bergbauer, KBM Heigl und Bürgermeister Fischer vor. Zum Feuerwehrmann ernannt wurden Manuel Heitzer, Christian Weidl, Kevin Weidner, Sebastian Zimmermann. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurde Philipp Hausladen und zum Hauptlöschmeister Reinhard Bachl. Zum Gruppenführer der Löschgruppe III wurde Alfred Silberbauer jun. und zu dessen Stellvertreter Josef Haimerl ernannt. Zum Gruppenführer der Löschgruppe IV wurde Georg Mühbauer und zu dessen Stellvertreter Ludwig Berzl ernannt. (kvo)

Ehrungen

  • 20 Jahre aktiv:

    Daniel Berzl und Alfons Fischer jun.

  • 30 Jahre aktiv:

    Georg Mühlbauer und Georg Stocker. Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Dienstzeit erhielten Mario Mischok und Alfred Silberbauer jun. verliehen, Das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Dienstzeit erhielten Walter Berzl, Michael Kroner, Max Liebl. Christian Perlinger und Josef Perlinger jun. verliehen.

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