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Natur

Buntes Mühlenfest mit Imker-Jubiläum

Der LBV-Kreisverband Cham hatte wieder ein „vogelwildes“ Kinderprogramm im und um das Wasser herum vorbereitet.
Von Peter Hartl

  • Eine Fahrt mit dem Floß war bei den großen und kleinen Gästen sehr gefragt. Fotos: fgr/Josef Kerscher(2)
  • Im Weidentipi gab es die Startkarte für die Nahrungssuche des Stieglitz. Fotos: fgr/Josef Kerscher(2)
  • In diesem Pavillon entstanden besonders „schräge Vögel“. Fotos: fgr/Josef Kerscher(2)

Arnschwang.Die LBV-Kreisgruppe Cham feierte am Sonntag im LBV- Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling ihr traditionelles Mühlenfest und viele Besucher kamen. Neben dem gewohnt abwechslungsreichen und für jedes Alter spannenden Naturprogramm bot das Fest in diesem Jahr auch die Imkergemeinschaft Bayerwald-Gold einen Veranstaltungsort für ihr Fest zum 20-jährigen Bestehen der Imkergemeinschaft.

Wie gewohnt begann das Mühlenfest mit einem musikalisch von den Pfarrspatzen Arnschwang umrahmten Feldgottesdienst. Pfarrer Joseph Kata hieß die Gottesdienstbesucher willkommen. Pflanzen, Tiere, Wasser und Luft seien unsere Zukunft. Man müsse die Erde als Geschenk, für das wir Verantwortung tragen, sehen.

Die Schöpfung bewahren

Mit den Wathosen im Chamb, das machte sowohl den Kindern als auch den großen Besuchern Spaß.
Mit den Wathosen im Chamb, das machte sowohl den Kindern als auch den großen Besuchern Spaß. Fotos: fgr/Josef Kerscher(2)

Die Schöpfung müsse bewahrt werden. Wir seien alle in der Verantwortung für diese Schöpfung einzutreten, so Pfarrer Kata bei der Begrüßung der Besucher. In seiner Predigt stellte Pfarrer Joseph Kata die Erde in den Mittelpunkt. „Die Erde wurde uns gegeben und wir könnten sie bearbeiten. Als Christen hätten wir den Auftrag sorgsam mit der Erde umzugehen und sie sorgsam zu bewahren!“ Die Erde sei unsere Existenz. Gott liebe die Erde mit all ihren Geschöpfen.

Beim Mühlenfest feierten auch die Imker Jubiläum.

Beim anschließenden Mittagessen spielte traditionell die Weißenregener Blasmusik zünftig bayerisch auf. Nach dem Mittagessen begann für Groß und Klein ein abwechslungsreiches und spannendes Nachmittagsprogramm. Im Glasanbau bot die Imkergemeinschaft neben Honigschleudern und Verkosten auch einen Lehrbienenstand und den Verkauf von Belegstellenköniginnen. Hier fanden alle Fragen rund ums Bienenvolk eine kompetente Antwort.

Der LBV im Landkreis Cham

  • Vier Jahrzehnte:

    Der LBV ist als gemeinnütziger, staatlich anerkannter Arten- und Biotopschutzverband seit 1974 im Landkreis Cham aktiv.

  • Engagement:

    Die Vereinigung engagiert sich in allen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes.

  • Besitz:

    Die LBV-Kreisgruppe betreut und bewirtschaftet rund 100 Hektar Eigentums- und auch Pachtflächen.

  • Heimat:

    Zuhause ist der LBV-Kreisverband in der Alten Mühle in Nößwartling, dem Zentrum „Mensch und Natur“.

  • Aktivitäten:

    Verbandsziele sind unter anderem das sichern und Renaturieren wertvoller Lebensräume durch Pacht und Kauf, die Pflege der Flächen nach neuesten ökologischen Gesichtspunkte und das Erfassen der heimischen Flora und Fauna.

  • Bildung:

    Ferner führt der LBV auch Informationsveranstaltungen für Schüler und Lehrer durch, bietet . Unterrichtsgänge, Projekttage und Lehrerfortbildungen an. Ferner werden regelmäßig und auch auf Wunsch Vorträge und Führungen für Einheimische und Feriengäste durchgeführt.

  • Jugend:

    Ein weiterer Schwerpunkt des LBV ist die Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen.

  • Kompetenz:

    Zum Aufgabenbereich der LBV-Kreisgruppe gehören auch die kompetente Beratung im Bereich Naturschutz und Umweltarbeit.

Die Flussquerung erforderte viel Mut und auch Gleichgewichtssinn.
Die Flussquerung erforderte viel Mut und auch Gleichgewichtssinn. Fotos: fgr/Josef Kerscher(2)

Rund um das Kinderprogramm waren überall auf dem LBV-Gelände Stationen aufgebaut. Zu Beginn holte sich jeder Starter gegen ein geringes Entgelt im LBV-Laden oder an der „Tankstelle“ auf der Inselwiese einen Stempel mit Laufkarte, der ihm die Teilnahme erlaubte. Und dann konnte es losgehen mit dem „ganz schön bunten Kinderprogramm“. Für die „Kleinsten“ war der Wasserspielplatz wieder eingerichtet und lud zum Staudämme bauen, Kanäle anlegen und Matschen ein. Auch die in den letzten Jahren so beliebte Schatzgräberstelle war wieder aufgebaut und wartete auf fleißige Schatzgräber.

„Tankstelle auf der „Inselwiese“

Im Labyrinth brauchte man die nötige Orientierung
Im Labyrinth brauchte man die nötige Orientierung Fotos: fgr/Josef Kerscher(2)

Auf der Inselwiese war zur Versorgung durstiger und hungriger Besucher eine „Tankstelle“ eingerichtet. Im Vogelparcours war Geschicklichkeit notwendig. In der Bildhauerwerkstatt entstanden durch kompetente Anleitung von Fritz Maier aus Ytongsteinen tolle Kunstwerke. Auf dem Rundwanderweg durchs Labyrinth erkundete man die Lieblingsspeise des Stieglitz.

Im Lehmbackofen wurden köstliche Fladen gebacken
Im Lehmbackofen wurden köstliche Fladen gebacken Fotos: fgr/Josef Kerscher(2)

Wilde Fladen, mit Kräuter bestreut, wurden im Lehmbackofen gebacken. Mit Draht konnte man in der Station „Ins Nest gesetzt“ Vogelnester bauen. Auch mit dem Floß war man am Chamb wieder unterwegs. Die besonders Mutigen durften auf glitschigen Stämmen den Fluss überqueren. Nach den anfänglich schlechten Wetterprognosen hielt glücklicherweise das trockene Wetter. Für die überaus vielen Besucher hat auch in diesem Jahr der LBV-Kreisverband beim Mühlenfest wieder ein wunderbares, abwechslungsreiches Programm geboten.

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