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Fortbildung

„Gelebte Alltagsdemokratie“ erfahren

Pädagogisches Personal der Kindergärten Arnschwang und Thenried erarbeitete mit Iris Frehse-Oisch Möglichkeiten für Kinder.

Katrin Mühlbauer vom Arnschwanger Kinderhaus (r.) bedankte sich bei Iris Frehse-Oisch für den abwechslungsreichen und interessanten Tag
Katrin Mühlbauer vom Arnschwanger Kinderhaus (r.) bedankte sich bei Iris Frehse-Oisch für den abwechslungsreichen und interessanten Tag

Arnschwang.Zu einer gemeinsamen Team-Fortbildung trafen sich das pädagogische Personal des Kindergartens St. Michael Thenried und die Mitarbeiterinnen des Arnschwanger Kinderhauses St. Martin. Dazu konnte Kinderhausleiterin Monika Orlowski als Referentin auch Iris Frehse-Oisch im Haus willkommen heißen.

Diese startete das Teamseminar, indem sie Artikel aus der UN-Kinderrechtskonvention vorstellte. Ein Recht, bei Dingen, welche die Kinder betreffen, mitsprechen zu dürfen und zu sagen was sie denken, sei dort in Artikel 12 verankert.

Ebenso fordert der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BayBEP), Partizipation von Kindern und die demokratische Teilhabe als Grundprinzip für alle Kinder – entsprechend ihrem Alter. Zudem stellt diese Form der kindlichen Mitwirkung eine Fördervoraussetzung für Kindertageseinrichtungen dar.

Partizipation, derzeit in aller Munde, sowohl in der Kindertageseinrichtung als auch daheim in den Familien, stelle aber keinesfalls ein generelles Mitsprache- und Mitentscheidungsrecht dar. Vielmehr sollen Kinder dabei „gelebte Alltagsdemokratie“ erfahren und demokratische Grundprinzipien kennenlernen. Sie sollen erkennen, dass sie ihre Meinung frei äußern dürfen, dass aber ihr Wunsch nicht immer erfüllt wird. Praxisnah und anschaulich vermittelte die Referentin wie schon die Kleinsten in der Kinderkrippe mitwirken können. Auch Anregungen zur Kinderkonferenz und zu Abstimmungsmöglichkeiten für den Elementarbereich konnten die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen für die Praxis mitnehmen.

Am Nachmittag reflektierten die Teams was sie hinsichtlich Partizipation schon praktizieren und was sie gegebenenfalls noch ausbauen könnten und somit in die pädagogische Konzeption aufnehmen wollen.

Abschließend bedankte sich Katrin Mühlbauer bei Iris Frehse-Oisch für den abwechslungsreichen und interessanten Tag mit einem Nudelstrauß als Geschenk. (fgr)

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