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Kommune

Im Gewerbegebiet geht’s voran

„Arrach-Mitte“ ist nun kanalisiert. Ein Kinderspielplatz an der Schwarzhölzlstraße stößt im Gremium auf keine Zustimmung.

In der Verbindungsstraße Eckstraße – Gewerbegebiet Arrach-Mitte laufen die Bauarbeiten – links das neue Mannschaftsgebäude des Bauhofes. Foto: krp
In der Verbindungsstraße Eckstraße – Gewerbegebiet Arrach-Mitte laufen die Bauarbeiten – links das neue Mannschaftsgebäude des Bauhofes. Foto: krp

Arrach.Eine Anwohnerin der Schwarzhölzlstraße in Haibühl, Mutter zweier Kinder, stellte im Namen aller Eltern dieser Straße einen mündlichen Antrag auf Errichtung eines öffentlichen Spielplatzes. Ihrer Auskunft nach befinden sich momentan dort circa 20 bis 25 Kinder. Deren Familien würden sich in ihrer Nähe einen Platz zum Spielen der Kinder wünschen. Ein geeigneter Platz steht nicht in Aussicht. Entlang der Schwarzhölzlstraße befinden sich keine Flächen, die im Eigentum der Gemeinde stehen. Eine Beispiel- oder Wunschfläche konnte nicht genannt werden. Wie Bürgermeister Schmid erinnerte, war im August 2017 die Errichtung eines Kinderspielplatzes im Arracher Klausenhof angedacht worden. Bevor man aber Investitionen von 5000 bis 10 000 Euro (zuzüglich jährliche Unterhaltungskosten) in den Haushalt aufnimmt, solle zuerst der tatsächliche Bedarf festgestellt werden. Generell sei festzustellen, dass die fünf gemeindlichen Spielplätze (bis auf den im Seeparkgelände) kaum genutzt werden. Bürgermeister und Gemeinderat würdigten das Engagement der Eltern, sprachen sich jedoch mit Bedauern gegen eine Errichtung eines zusätzlichen öffentlichen Spielplatzes im Bereich der Schwarzhölzlstraße schon aufgrund fehlender öffentlicher Flächen aus.

Dachgauben am Haus

Im August befürwortete der Gemeinderat den Antrag eines Anliegers der Ahornstraße auf Errichtung von Dachgauben am bestehenden Wohnhaus. Solche Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes sind in dieser Siedlung bereits gängige Praxis, da sie mit einer geordneten städtebaulichen Entwicklung vereinbar waren. Bei der Prüfung durch das Landratsamt konnte jedoch keine Baugenehmigung in Aussicht gestellt werden, da diese an dem Wohnhaus beidseitig und auf der ganzen Länge ausgeführt werden sollen. Das Landratsamt riet deshalb, den Bebauungsplan Ahornwiese bzw. Ahornwiese-Erweiterung grundsätzlich in den textlichen Festsetzungen so zu ändern, dass die aufgeführte Unzulässigkeit von Dachgauben entfallen und in Zukunft Dachgauben ohne jegliche Einschränkungen erlaubt sind.

Die geänderte Satzung dient vorrangig zur Sicherung des bereits vorhandenen bebauten Bestandes. Außerdem wird somit die Möglichkeit gegeben, das ohnehin schon ausgeschöpfte Baugebiet mit Dachgeschoßwohnungen bzw. Ausbauten aufzuwerten und so junge Familien im Ort halten zu können. Der Gemeinderat stimmte einhellig zu.

Im Gewerbegebiet Arrach-Mitte wurde mittlerweile die Kanalisation des letzten Bauabschnittes fertiggestellt, die Wasserleitung einschließlich der Hausanschlussleitungen wurde verlegt und auch schon als Ringleitung in die Eckstraße eingebunden. Als nächstes erfolgt die Verkabelung mit Strom und Telekommunikation. Es ist davon auszugehen, dass die Asphaltierung noch vor Beginn der Schlechtwetterperiode erfolgen kann. Die Baumaßnahme in der Mittagssteinstraße wurde bereits letzte Woche abgeschlossen, die Baustelle ist geräumt. Der Tiefbau- und Asphaltierungsfirma wurde hervorragende Arbeit bescheinigt. Bei den Arbeiten stellte sich heraus, dass die komplette St.-Michael-Straße sowie der gesamte Abschnitt Mittagssteinstraße ab Anwesen Zapf über eine schon zum Teil zugerostete Stahlleitung in der Dimension 1 versorgt wurde. Weshalb bei der Ausweisung der St.-Michael-Straße seinerzeit keine ordnungsgemäße Zuleitung erfolgte, ist nicht mehr nachvollziehbar.

Lob für den Bauhof

Durch Bauhofmitarbeiter wurde mittlerweile das neue Mannschaftsgebäude abgebunden und aufgestellt (in vorgefertigten Einzelteilen mit dem Bagger). Auch ist die Blechabdeckung, welche vom alten Bauhofgebäude abgenommen und für das neue Gebäude angepasst wurde, zwischenzeitlich fertiggestellt. Die Dachrinnen wurden in Eigenregie montiert. Nun erfolgt der Innenausbau. Lob ging an Bauhofleiter Stephan Hutter und sein Team.

Freilaufende Hunde

Mehrmals wurde der Bürgermeister von Bürgern auf ein neu aufgestelltes Hinweisschild im Bereich der Anwesen Feil und Klingseisen in Hinterhaibühl angesprochen, das auf einen Privatweg und freilaufende Hunde hinweist. Er merkte an, dass es sich bei dem betreffenden Abschnitt um einen Privatgrund handelt und das Schild lediglich zur rechtlichen Absicherung dient, falls aufgrund der freilaufenden Hunde doch einmal Probleme auftreten sollten. Natürlich kann der Weg wie bisher uneingeschränkt genutzt werden. Bei etwaigem Hundebiss haftet der Besitzer. (krp)

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