MyMz
Anzeige

Auftakt

Pasta-Party stimmte auf Ultra Trail ein

Die Ultra-Trail-Familie traf sich am Freitag vor dem großen Rennen im Seepark in Arrach zur Pasta-Party mit Konzert.

  • Das gibt Kraft für den großen Lauf. Foto: kpt
  • Die große Ultratrail-Familie traf sich im Arracher Seepark. Foto: kpt

Arrach.Am Tag vor dem Startschuss zum Rennen beim Ultra Trail Lamer Winkel (UTLW) war im Arracher Seepark ein buntes Treiben geboten. Unter Schirmen präsentierten verschiedene Aussteller ihre Produkte rund um das Trailrunning-Event. Vom geeigneten Schuhwerk über Kleidung, Stöcke und Brillen war hier alles zu finden, was der Läufer braucht.

Während des Nachmittags und Abends hatten die Teilnehmer Zeit, sich ihre Startnummern abzuholen und in einem schwarzen Beutel das Starterpaket mit wärmendem Stirnband, Riegel für den Hunger zwischendurch, Streckenkarte und Notrufnummer entgegenzunehmen. Dank der Großzügigkeit von Sponsoren konnten auch Freikarten für einen Bad-Besuch oder Vergünstigungen bei Gondelfahrten verteilt werden.

Die Wahl zwischen den kulinarischen Genüssen fiel oftmals schwer.
Die Wahl zwischen den kulinarischen Genüssen fiel oftmals schwer. Foto: kpt

Bei der Nudelparty trafen sich die Helden von morgen aus der großen Ultra-Trail-Familie. Vor dem Lauf wurde ordentlich gegessen, denn bekanntlich benötigen Läufer viele Kohlenhydrate, damit die Speicher in den Muskeln beim Ausdauersport nicht zu schnell leer werden. Die Nudelparty vor dem UTLW war nicht nur eine mentale Einstimmung auf das bevorstehende Ereignis und ein erstes Schnuppern der Wettkampfluft, die kohlenhydratreiche Pasta-Mahlzeit diente auch der optimalen Auffüllung des Glykogen-Speichers. Das Küchenteam um den Haibühler Gastwirt Andreas Meindl hatte alle Hände voll zu tun und kredenzte den hungrigen Gästen Spaghetti mit Tomatensoße oder Currygeschnetzeltes mit Reis. Für eine optimale Vitaminzufuhr sorgte das reichhaltige Salatbuffet. Wie gewohnt sorgte der AK-Seepark mit Grillspezialitäten und Getränken für das Wohl der Sportler und übrigen Gäste.

So ganz nebenbei boten sich viele Gelegenheiten, Kontakte untereinander zu knüpfen, Freunde zu treffen, die letzten Tipps und guten Wünsche vor dem Lauf untereinander auszutauschen. Johannes Schmid vom fünfköpfigen Organisationsteam war die Faszination über das einzigartige Renn-Ereignis im Bayerwald anzumerken. Eine Idee, die vor 11 Monaten geboren wurde und nun über 500 Teilnehmer aus neun Nationen anlockt. „Mit 350 Teilnehmern haben wir gerechnet. Nach sieben Wochen waren wir ausverkauft, nach weiteren drei Wochen mussten wir die Warteliste bei 700 schließen.“

Beim Rennbriefing stellten sich Veranstalter des Ultra Trails vor.
Beim Rennbriefing stellten sich Veranstalter des Ultra Trails vor. Foto: kpt

Untergebracht sind die Teilnehmer, die teils mit ihren Familien zu einem Kurzurlaub in der Region angereist sind, in Quartieren rund um Arrach und Lam. Der Läufer steht im Mittelpunkt des Geschehens. Ihn erwarten gutes Essen, eine tolle Strecke und eine angenehme Atmosphäre. „Er soll sich wohlfühlen bei uns“, betont Schmid. Dass alles reibungslos klappt, dafür sorgen 100 freiwillige Helfer aus dem ganzen Lamer Winkel. Freuen könne man sich auch über die uneingeschränkte Unterstützung der drei Lamer-Winkel-Bürgermeister, die als offizielle Veranstalter auftreten. Auch Vereine, Behörden und andere Institutionen tragen zum Gelingen des Sport-Events bei.

An Begeisterung kaum zu toppen: die drei Lamer-Winkel-Bürgermeister (v. li.) Sepp Schmid, Paul Roßberger und Franz Müller.
An Begeisterung kaum zu toppen: die drei Lamer-Winkel-Bürgermeister (v. li.) Sepp Schmid, Paul Roßberger und Franz Müller. Foto: kpt

„Wir wollen unseren Sport und unsere Region würdig und werbewirksam präsentieren. Es hat sehr viel Arbeit gemacht, die wir gern erledigt haben, weil wir das Gefühl kennen, wenn man als Sportler ins Ziel kommt und hat Tränen in den Augen. Dann hat sich jede Sekunde Arbeit rentiert“, so Johannes Schmid. Die drei Lamer-Winkel-Bürgermeister Sepp Schmid, Paul Roßberger und Franz Müller stellten sich, ihre Orte und die ganze Region beim, für den „König vom Bayerwald“ verpflichtenden, Rennbriefing vor. „Es ist alle Achtung wert, wenn man diese laufbegeisterten Menschen so sieht.“ Dabei gab Sepp Schmid (Arrach) seiner Hoffnung zum Auftakt einer langen Trail-Running-Serie Ausdruck. Paul Roßberger (Lam) freute sich auf eine große Siegesfeier in Lam und Franz Müller (Lohberg), durch dessen Gemeindegebiet die längste Laufstrecke (13 Kilometer) geht, wünschte allen einen guten und verletzungsfreien Lauf.

Mitorganisator Max Hochholzer richtete drei Bitten an die Teilnehmer: „Lauft vorsichtig, seid fair gegenüber den Läufern und der Umwelt und seid gut zueinander.“ Den genauen Streckenverlauf des Pulks demonstrierte sein Sohn Wolfgang Hochholzer mittels Karte. „Schenkt euch nichts auf der Strecke und abends beim Feiern“, endete Johannes Schmid. Einen akustischen Adrenalin-Kick lieferte zum Abschluss des Tags die Band „Michi und die Her(t)zschrittmacher“. (kpt)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht