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Erweiterungsbau

Richtfest am Arracher Bauhof gefeiert

Die Arbeiter der Gemeinde stellen das Funktionsgebäude komplett selbst her. Der Einzug ist für Frühjahr 2019 geplant.

Richtfest wurde am neu errichteten Sozialtrakt des Arracher Bauhofes gefeiert.Foto: krp
Richtfest wurde am neu errichteten Sozialtrakt des Arracher Bauhofes gefeiert.Foto: krp

Arrach.Der Richtfestbaum – gestiftet von Michael Klingseisen – schmückt den Dachstuhl des neuen Funktionsgebäudes am Bauhof Arrach in der Eckstraße. Mit dem Richtfest am Donnerstag wurde ein weiterer Schritt für den Umzug von der alten Nutzfläche in ein funktionelles Gebäude eingeleitet.

In dem 16 mal 7 Meter großen Bauwerk in Holz-Ständerbauweise wird Platz geschaffen für großflächige Sozialräume. Ein völlig neues Arbeitsgefühl sollen auf über 100 Quadratmetern Nutzfläche ein modernes Büro für den Bauhofleiter, ein geräumiger Aufenthaltsraum und die vorgeschriebenen Sanitäreinrichtungen (Umkleide, Dusche und WC getrennt für Männer und Frauen) bringen. Die Gemeinde Arrach schafft damit optimale Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter.

Erstellt wurde der Anbau an das zweigeschossige Betriebsgebäude mit Fahrzeughalle und Salzlager gänzlich in Eigenregie von Bauhofleiter Stephan Hutter, der alle erforderlichen Maße ausgerechnet und auf den Zentimeter passgenau abgebunden hat. Johannes Altmann, Michael Denk, Andreas Klingseisen, Markus Geiger, Andreas Frisch und Manuela Pfeffer führten die Arbeiten aus. Besonders freut sich Hutter, dessen Team sich bislang mit den beengten Verhältnissen eines Containers abfinden musste. „Jetzt haben wir dann endlich mehr Platz und schönere Sozialräume, in denen die Leute auch gemütlich ihre Pausen machen können“, so der Bauhofleiter. In luftiger Höhe auf dem Gerüst sprach er den Richtspruch: „Das neue Haus steht mit ganzer Pracht. Wir haben es geschafft, wär‘ ja gelacht“, verkündete er humorvoll.

Selbstverständlich gab es beim anschließenden Beisammensein mit Umtrunk und Brotzeit unter den Anwesenden auch Gesprächsstoff zum weiteren Baufortschritt. Begonnen wurden die Arbeiten Ende Juli mit Erstellen der Bodenplatte. Das benötigte Holz (Wert ca. 3000 Euro) stammt vom Sägewerk Richard Frisch aus Lohberg-Sommerau. Nun gilt es, den Bau wasser- und winddicht und damit winterfest zu machen und die Gasheizung einzubauen. Für die Dacheindeckung werden die (derzeit zwischengelagerten) Blechbahnen der alten, abgerissenen Bauhofhallen wiederverwendet.

Auch Strom und Wasser installieren Hutter und seine Mannen selbst. Möglich ist das alles, weil der Bauhof seit dem Frühjahr über eine komplett eingerichtete Holz-, Wasser- und Maschinenwerkstatt verfügt. Die veranschlagten Baukosten (rund 65 000 Euro) sind im Gesamtpaket Bauhof-Umbau enthalten und können durch die Eigenleistung niedrig gehalten werden.

Bürgermeister Sepp Schmid ist voll des Lobes für seine Mitarbeiter, vor allem für den qualifizierten Bauhofleiter, der alle erforderlichen handwerklichen und technischen Fähigkeiten besitzt. Da der normale Betrieb des Bauhofes während der Bauphase weiterlaufen muss, braucht die Maßnahme ihre Zeit. Eine Winterpause gibt es nicht, damit der Zeitplan einzuhalten ist. Der Einzug in den Anbau ist für Frühjahr 2019 geplant. (krp)

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