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Veranstaltung

Chamer „FordStore“ öffnete seine Pforten

Mit vielen Attraktionen und amerikanischem Essen stellt sich das Autohaus nach dem Umbau vor — und viele Besucher kamen.
Von Anna Weber

Um kleine und große Fahrzeuge ging es bei der Eröffnung des neuen „FordStore“ in Cham.
Um kleine und große Fahrzeuge ging es bei der Eröffnung des neuen „FordStore“ in Cham. Foto: caw

Cham.Der Aldi-Parkplatz ist an diesem Sonntag bis zur letzten Lücke zugeparkt. Ungewöhnlich viele Fords stehen dazu am Taschinger Berg. Der Grund: Das Ford-Autohaus Cham hat zur Neueröffnung geladen. „FordStore“ darf sich die Karl Stauner AG nun nennen. Der Umbau dauerte knapp eineinhalb Jahre.

Mustang-Feeling gab es auch.
Mustang-Feeling gab es auch. Foto: caw

Nun wird dem Kunden ein digitales Einkaufserlebnis geboten. Mit vielen Fernsehbildschirmen sollen sie zum Kauf der amerikanischen Wagen überzeugt werden. Zehn Lehrlinge werden momentan bei der Stauner AG ausgebildet, dazu arbeiten hier 50 Angestellte. Am Wochenende hat man den Eindruck, dass alle auf den Beinen sind und mithelfen, dass die Neueröffnung zum Event wird. Auch Raymond Damerow, deutschlandweiter Ford-Direktor, kam eigens zur Neueröffnung.

Doch nicht nur die Chamer zeigten Interesse an der Neueröffnung. Bis von Landshut oder Bad Abbach kamen die Gäste an diesem Wochenende. Am Samstag informierten sich knappe 2500 Leute über das Autohaus. „Das waren im Verhältnis mehr Leute, als die Chamlandschau besuchten“, sagte Florian Mitterdorfer, Verkaufsberater beim „FordStore“. „Heute sind es aber definitv mehr Besucher“, sagte er. Das liegt wahrscheinlich am besseren Wetter. Auf die Attraktionen, die das Autohaus zu bieten hatte, wies Rudolf Heinz in seiner Moderation immer wieder hin. Das größte Ereignis war mit Abstand die Verlosung.

Mustang Cabrio als Hauptpreis

Das Clown-Theater war dabei.
Das Clown-Theater war dabei. Foto: caw

Bei diesem Gewinn auch kein Wunder: ein Ford Mustang Cabrio stand schließlich in Aussicht. „Mein Sohn hat mich wegen der Verlosung ins Autohaus gezogen“, sagte Monika Graßl aus Kötzting. Weil in nächster Zeit wieder ein Auto fällig wird, hat sie ihr Glück versucht. Aus einem Ford Mustang ist für sie leider nichts geworden. Probieren muss man es trotzdem. Dieser Meinung sind auch die anderen Besucher, und so reißt die Schlange vor der Verlosung an diesem Tag nicht ab. Vor oder nach dem Anstehen konnten sich die Gewinner über die neuesten Automodelle informieren oder sich an einem der Essenstände stärken.

Das L.A. Live-Style-Café steht mit einem Food-Truck bereit. Bei Steaksemmeln und Burgern zum Selberbelegen konnten es sich die Besucher gut gehen lassen. „Bei dem amerikanischem Flair ist das L.A. genau das Richtige“, sagte Mitterdorfer. Für Kaffee und Kuchen war die Faschingsgesellschaft verantwortlich. Die Einnahmen werden für wohltätige Zwecke gespendet.

Heli-Rundflüge werden nachgeholt

Lange Schlangen vor der Lostrommel
Lange Schlangen vor der Lostrommel Foto: caw

Für die ganze Familie war das Programm ausgelegt: Neben Kinderschminken gab es einen „Sky-Shot“, der actionbegeisterten Besuchern den Himmel näherkommen ließ. Und wer sich für Autodesign interessierte, für den ging es bei Timon Ernst ans Eingemachte. Er zeigte an einem Ford Mustang wie die Komplettbeklebung funktioniert. In einem satten Grün klebte er die Folie auf den unpolierten Lack des Fahrzeugs. „Jetzt muss sich nur noch ein Käufer finden, der auf Grün steht“, sagte er.

Am Stand neben ihm drängelten sich die jüngeren Generationen. Kein Wunder, hier werden schließlich Glitzertattoos angeboten. Doch nicht nur junge Mädchen stehen auf die wieder abwaschbaren Tattoos im Motiv eines Fordlogos. Auch Erwachsenen und Jungen gefällt diese Art des Körperschmucks.

Ford-Tattoos gab es für die jungen Besucher
Ford-Tattoos gab es für die jungen Besucher Foto: caw

Eigentlich hätten dieses Wochenende Heli-Rundflüge stattfinden sollen, doch wegen des schlechten Wetter wurden sie abgesagt. Wer trotzdem gerne geflogen wäre, braucht nicht enttäuscht sein. Die Helicopter-Flüge werden nachgeholt. Doch Nummer eins sind für die Besucher natürlich die Autos. Und die werden auch ganz genau untersucht. Einmal am Steuer eines Mustangs sitzen, dieser Traum wird heute für viele wahr. „Der wär doch was für uns“, ruft eine Besucherin ihrem Mann zu. Der verdreht jedoch nur genervt die Augen. „Und wer muss den zahlen...“ murmelt er. Da zieht er sie doch lieber weiter zu den Imbissständen. Hier kommt er schließlich billiger weg.

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