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In der Ruhe liegt die Kraft

Weniger ist mehr – Sana-Geschäftsführer Oliver Bredel genießt Heiligabend lieber mit Freunden statt groß aufzukochen.
Von Felicitas Graßl

Oliver Bredel trägt die Verantwortung, aber nicht den Stress.
Oliver Bredel trägt die Verantwortung, aber nicht den Stress. Foto: Graßl

Cham.Als Geschäftsführer der Sana Klinik hat er während der Weihnachtszeit das volle Programm. Aus beruflicher Hinsicht bleibt ihm da bei der Weihnachtsvorbereitung nicht viel Spielraum. Geschickt stellt sich Oliver Bredel an, wenn es um den Geschenke-Kauf geht. Bereits in den Sommermonaten hört er aufmerksam seinen Freunden und der Familie zu. Sobald sich ein Wunsch herauskristallisiert, wartet Bredel nicht lange: Das Geschenk wird sofort gekauft. „Das nimmt einem den Druck“, sagt er.

Zwei Wochen vor Heiligabend stimmt sich Bredel offiziell auf Weihnachten ein. Da wird der Christbaum gekauft. „Bevor er beim Gärtner vertrocknet, stelle ich ihn in den Garten“, schmunzelt der Geschäftsführer. Der Baum wird am Tag vor Heiligabend geschmückt. Hier beginnt sich auch eine innere Ruhe in Bredel auszubreiten.

Der vorweihnachtliche Stress fällt ab: „Man ist eben daheim.“ Von der beruflichen Hektik ist er „ganz draußen“. Das Beisammensein mit seiner Familie und seinen Freunden ist eine wunderbare Zeit. Besonders das Beisammensein macht den sonst so viel beschäftigten Mann ganz ruhig. „Die Uhren gehen langsamer“, sagt er.

„Hoffentlich läuft alles gut“

Heiligabend verbringt er gemütlich mit Freunden und Familie zuhause auf der Couch. Zuerst geht es aber um 18 Uhr in die Christmette und um halb acht kommt die Bescherung. Danach wird gemütlich ein Fondue gegessen. Einfach soll das Essen sein und es soll nicht großartig aufgekocht werden. Denn sonst wäre an Weihnachten ja wieder Stress. „Beim Fondue muss man nur das Fleisch klein schneiden, das war es schon“, sagt er. Früher gab es bei Bredel eine große Gans an Weihnachten. „Da war die Großmutter und auch die Mutter an Heiligabend größtenteils mit dem Essen beschäftigt.“

An den Weihnachtsfeiertagen könnte er den ganzen Trubel der Arbeit eigentlich vergessen. Da hat er frei und verbringt die Zeit Zuhause bei seinen Liebsten. „So einfach kann man aber nicht abschalten.“ Natürlich denkt er an seine Mitarbeiter, die auch an Heiligabend die Stellung halten müssen. Das bleibt in seinem Kopf: „Hoffentlich läuft alles gut.“

Weihnachten sei mit nichts zu vergleichen. Bredel ist ruhig und besinnlich. „Das liegt vielleicht auch daran, dass es schon so früh dunkel ist.“ Schade findet er, dass es so selten an Heiligabend schneit. Er erinnert sich an ein Weihnachtsfest, bei dem er zusammen mit seiner Frau bei 13 Grad auf der Terasse mit ein paar Decken und Rotwein gesessen hat.

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