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Steinreiche Chamer Stadträte

Warum die Räte jetzt Besitzer kleiner Granitquader sind. „Das ist nicht für unsere Diskussionen“, sagt die Bürgermeisterin.
Von Martin Hladik

Bürgermeisterin Karin Bucher zeigt einen der Granitquader.
Bürgermeisterin Karin Bucher zeigt einen der Granitquader.Foto: Hladik

Cham.Kleine Granitsteine standen am Donnerstag am Platz jedes Chamer Stadtrates. „Das ist nicht für unsere Diskussionen“, warnte die Bürgermeisterin Karin Bucher vorsichtig.

Tatsächlich stammen die kleinen Granitquader von der Brücke über den Altbach in Untertraubenbach, die mit dem Denkmalschutzpreis 2015 des Landkreises bedacht wurden.

Zum Stein gab es eine kleine Karte vom Ingenieurbüro Weindl, der sich um die Sanierung der historischen Brücke gekümmert hatte und so seine Neujahrsgrüße an die Stadträte überbrachte. Je nach Charakter hatten einige Stadträte vor der Sitzung Würfe mit den Steinen angedeutet oder darüber spekuliert, ob sie heute „auf Granit beißen“ würden.

Ein Thema, drei Ansichten: Das könnte für eine kurze Aussprache zur Stadtbücherei gelten, die ihren Jahresbericht vorgelegt hatte. Angefangen hatte Thomas Zitzmann. Er lobte die Arbeit der Bibliothekarinnen, wünschte sich aber eine höhere Aufmerksamkeit für die Bücherei und setzte dafür auf die Hilfe des Stadtmarketings.

„Fast eine Landkreisbibliothek“ sei die Stadtbücherei in Cham, sagte dagegen Bürgermeisterin Karin Bucher. Durch ihre vielen Nutzer werde sie sehr gut wahrgenommen.

Überhaupt kein Imageproblem konstatierte Claudia Zimmermann für die Stadtbibliothek. Sie habe eine gute Presse und veranstalte viele interessante Events. Zimmermann: „Ich sehe wenig, was verbessert werden sollte!“

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