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Einsatz

18 Schulsanitäter nehmen Dienst auf

An der Grundschule Chamerau wurden Zweitklässler in Erster Hilfe ausgebildet. Nun erhielten sie ihre Zertifikate.
Von Hermann Schropp

BRK-Präsident Theo Zellner und Rektorin Claudia Mühlbauer unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Foto: Schropp
BRK-Präsident Theo Zellner und Rektorin Claudia Mühlbauer unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Foto: Schropp

Chamerau.Auch an Schulen passieren viele Unfälle. In solchen Fällen sind junge Menschen gefragt, die helfen können. Beim Schulsanitätsdienst leisten die Schüler einen wertvollen Beitrag für schnelle, kompetente Erste Hilfe in Ernstfällen.

Während des Schuljahres stehen Teams als Helfer bereit. Sie behandeln kleinere Verletzungen und kümmern sich um Kinder, denen es nicht gut geht. Sie trösten und ermutigen. Dabei werden sie von Lehrern unterstützt. Die Schüler sind erfahrungsgemäß mit Begeisterung und Pflichtgefühl bei der Sache und geben so ein Beispiel, wie Schule gemeinsam achtsam gelebt werden kann. Somit leistet der Schulsanitätsdienst auch einen wertvollen Beitrag zum sozialen Lernen. An der Grundschule Chamerau wurden 18 Schüler der Klasse zwei zu Schulsanitätern ausgebildet. Die offizielle Indienststellung des neuen Schulsanitätsdiensts fand am Montag mit Rektorin Claudia Mühlbauer und Klassen- und Kooperationslehrerin Caroline Bauer im Beisein von Theo Zellner, dem Präsidenten des Bayerischen Roten Kreuzes, statt.

Die Rektorin erklärte, wie es dazu kam, dass Schulsanitäter ausgebildet werden. An dieser Schule werde das Leitbild „Gemeinsam achtsam“ mit Leben gefüllt. Es werde großer Wert auf den achtsamen Umgang mit sich selbst, den anderen und mit der Umwelt gelegt. Um dies zu fördern, sei die Einrichtung eines Schulsanitätsdiensts angestrebt worden. Der Vorteil der Ausbildung der Zweitklässler liege darin, dass die Grundschule zwei Schuljahre lang davon profitieren könne.

Der stellvertretende Bürgermeister Johann Robl freute sich über die Initiative der Schule. Das Helfen, auch als soziale Kompetenz, müsse sich von Kindheit an entwickeln können, um dann immer weiter vertieft zu werden. BRK-Präsident Theo Zellner nannte es etwas Besonderes, wenn man helfen könne. Es steigere auch das eigene Selbstwertgefühl.

Zellner ermutigte die Kinder, ihr Wissen anzuwenden. Er wies darauf hin, dass die Grundschule Chamerau die erste Grundschule im Landkreis sei, die bereits Ende der zweiten Klasse mit dem Schulsanitätsdienst beginne. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und BRK wurde mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags besiegelt.

Die gute Zusammenarbeit von Schule, Gemeinde und BRK stellte BRK-Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner heraus. Dann nahmen die Schüler aus den Händen von Theo Zellner stolz ihr Zertifikat entgegen.

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