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Programm

Auch Kinder können helfen

Die Kleinen in der „Villa Kunterbunt“ lernten Umgang mit Pflaster und Verband. Ziel ist, im Notfall schnell zu handeln.
Von Hermann Schropp

Zum Abschluss des „Erste-Hilfe-Kurses“ erhielten alle teilnehmenden Kinder die Urkunde, dass sie mit Erfolg an der Ausbildung „Trau Dich! Keiner ist zu klein, um ein Helfer zu sein“ teilgenommen habe.  Foto: Hermann Schropp
Zum Abschluss des „Erste-Hilfe-Kurses“ erhielten alle teilnehmenden Kinder die Urkunde, dass sie mit Erfolg an der Ausbildung „Trau Dich! Keiner ist zu klein, um ein Helfer zu sein“ teilgenommen habe. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Jährlich passiert eine Vielzahl von Unfällen unter Beteiligung von Kindern im Alter vonvier bis sieben Jahren. Zu Hause, wie auch im Kindergarten, sind Kinder Betroffene oder Zeugen von leichten bis hin zu lebensbedrohlichen Verletzungen. Unser Ziel ist es, so die Stellvertretende Kindergartenleiterin Sigrid Wühr in der „Villa Kunterbunt“, die Kinder an das Thema „Helfen“ heranzuführen, eine positive Einstellung zum Helfen zu erwirken, Gefahren bewusst zu machen und das Erleben von Notfallsituationen dadurch angstfreier zu gestalten.

In Hinblick darauf wurde das Trau- Dich-Programm für Kinder von vier bis sieben Jahren entwickelt. Frei nach dem Motto „Keiner ist zu klein, um ein Helfer zu sein!“ wird die Aufmerksamkeit der Kinder auf Unfallverhütung und Erste Hilfe gelenkt. Ziel des Kurses war es hierbei, die Kinder für Gefahren und deren Quellen zu sensibilisieren und die Fähigkeit mitzugeben, in Unfall- bzw., Notfallsituationen sicher auftreten und handeln zu können. Geraten Kinder in eine Notfallsituation, wissen sie nun, wie man hilft und können somit aufgrund ihres eigenen Kompetenzerlebens auch besser mit der doch oft erschreckenden Situation umgehen.

13 Vorschulkinder aus der „Villa Kunterbunt“ lernten in vier Übungseinheiten mit gefährlichen Dingen und Situationen umzugehen, Gefahrenquellen zu erkennen und Hilfsmaßnahmen anwenden zu können. Neben Wundverbänden und Verhaltensregeln bei Notfällen stand auch das richtige Absetzen eines Notrufs auf dem Programm. Wissen über Knochenbrüche, Bauchschmerzen und Bewusstlosigkeit rundeten die Ausbildung ab. Schnell verloren die Kinder die Angst vor Rettungsdienst und Erster Hilfe – ein wichtiges Ziel des Trau-Dich Kurses. Jedes Kind erhielt ein Verbandpäckchen durfte am großen Kuschelbären nach Herzenslust üben und die verschiedensten Verbände anlegen. Wichtiger Inhalte waren auch die Unfallvermeidung, das Trösten, Hilfe holen, Insektenstiche und Bewusstlosigkeit (stabile Seitenlage

Zur Abschlussprüfung erschien auch der Sachgebietsleiter des Bayerischen Roten Kreuzes, Stefan Raab, und bestärkte die Kleinen, dass sie das Erlernte immer anwenden sollten. Lob: Lob zollte er Sabine Rackl, die ehrenamtlich als Kinder- und Jugendgruppenleiterin bei der Bereitschaft des BRK engagiert ist, sowie der Leitung des Kindergartens.). (che)

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