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Ortsgeschichte

Ein Prosit auf das 1000-Jährige

Festleiter Stefan Baumgartner lobte zum Festausklang das „abwechslungsreiche und hervorragend Programm“.
Hermann Schropp

  • Der Stammtisch „Rote Sau Lengau“ genehmigte sich bis zum Festende noch einige Massen Festbier. Fotos: Hermann Schropp
  • Am Sonntag sorgte Humorist Weber Bene für Stimmung.

Chamerau.Wie im Fluge vergingen die vier Festtage der Gemeinde Chamerau zur Feier ihres 1000-jährigen Jubiläumsfestes, das mit dem Tag der Betriebe, Vereine und Feriengäste begann und am Montag mit dem Tag der Gemeinden und Behörden seinen Abschluss fand. Dazu heizte die Band vier-tell-four mit ihrem umfangreichen musikalischen Repertoire den vielen Gästen noch einmal richtig ein.

Das Festzelt war, wie so oft an diesen vier Tagen – und obwohl das Zelt knapp 1000 Plätze fasste – bis auf einige wenige Bänke voll besetzt. Auf den Außensitzplätzen im Biergarten war’s wegen der lauen Sommerabende noch voller.

Festleiter und Bürgermeister Stefan Baumgartner ließ am Montag den Festablauf noch einmal Revue passieren, angefangen von der Gründung eines Festausschusses mit neun Sitzungen, über die Bierprobe im Bürgerhaus bis hin zu den jeweiligen Höhepunkten der vier Festtage.

Als Höhepunkt wertete Baumgartner unter anderem den Festsonntag mit dem Festzug sowie den Festgottesdienst, der von Pfarrer Kilian Limbrunner in denkwürdiger Weise gestaltet wurde. Es war nicht nur ein bilderbuchartiges Festwochenende, auch der Festausklang am Montag mit dem Tag der Betriebe und Behörden wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Gäste und Besucher kamen in Scharen aufs Festplatzgelände, um einen schönen Abend zu verbringen.

Lob für die vielen Helfer

Baumgartner nutzte am Montagabend den Festausklang, um all jenen zu danken, die der Gemeinde Chamerau ihre Solidarität bekundet und geholfen hatten, natürlich auch dem Organisationsteam und allen Helfern, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des großartigen Festes beigetragen hatten. Baumgartners Dank galt unter anderem den zahlreichen Helfern und Beteiligten, die für ein unfallfreies und denkwürdiges Jubiläum in der Gemeinde gesorgt hatten.

Des Festleiters Gruß und Dank galt den Bürgermeisterkollegen und deren Gemeinderäten aus den umliegenden Gemeinden, die nicht nur aus dem Landkreis Cham, sonder auch aus den Landkreisen Regen und Straubing/Bogen der Gemeinde Chamerau mit ihrem Erscheinen die Ehre gaben.

Obwohl schon an den ersten drei Tagen das süffige Aldersbacher-Festbier unaufhörlich geflossen war, meinte Festleiter Baumgartner: „Im Tank ist heute schon noch ein bisschen was drin.“ Baumgartner dankte allen, die zum Gelingen beigetragen hätten, und nannte stellvertretend die Bedienungen, die Schankkellner und die Festküche: „Sie mussten bei diesem Fest an ihre Grenzen gehen.“ Aber auch die fleißigen Damen beim Kuchenverkauf und auch die Truppe in der „Folterkammer-Bar“ hatten alle Hände voll zu tun. Vor allem die Bar und der dafür betriebene Aufwand sorgten immer wieder für Staunen.

Stressig, aber „ungemein schön“

Rückblickend meinte Festleiter Baumgartner „Es war eine stressige Zeit, aber auch eine ungemein schöne.“ Vor allem sei der Festsonntag mit der Festmesse in der Pfarrkirche Peter und Paul und dem Historischen Festzug mit 39 Gruppen eine wohl einmalige Sache in der Geschichte Chameraus gewesen. „Zudem fand ich das Programm abwechslungsreich und hervorragend.“ Der Gemeinschaftsgeist sei mit diesem Jubiläumsfest unwahrscheinlich gestärkt worden und die Freundschaft gefestigt und vertieft.

Der Dank des Festleiters galt natürlich auch dem Organisationsteam der Theatergruppe des Trachtenvereins. Die Gruppe hatte mit der Premiere der Sagenwanderung am Festsamstag zu sagenumwobenen Geschichten über Chamerau die vielen Besucher an den Geheimnissen des Jubiläumsortes teilhaben lassen. (che)

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