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Tiere

Jungstörche erobern die Lüfte

Da darf Storchenpapa „Solo“ stolz sein: Der Nachwuchs im Chamerauer Horst unternimmt schon seine ersten Flugversuche.

Erste Flügelschläge im Horst
Erste Flügelschläge im Horst Foto: che

Chamerau.„Die jungen Störche in Chamerau sind sehr gut entwickelt, wir warten auf ihren ersten Flug“, sagen die Storchenbeobachter aus der Regenstraße. Storchenpapa „Solo“ traf am 24. Februar ein, am 29. Februar folgte die Störchin. Die zwei Jungstörche dürften in der 18. Kalenderwoche geschlüpft sein. Die Jungen sind fast so groß wie die Altstörche. Wenn der Nachwuchs das erste Mal in die Luft startet, bleibt er zunächst in der Nähe des Horsts. Die Jungen kommen oft abends zurück zum Horst, um zu schlafen und sich von den Eltern füttern zu lassen. Vor dem ersten Flug stehen unzählige Hochsprünge auf dem Programm: vier, fünf Meter hoch.

Die zwei jungen Störche in Chamerau dürften unterschiedlich alt sein und werden demnach auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten starten. Die Flugübungen und die ersten Flüge machen die Jungen für sich. Natürlich motiviert es den jüngeren, wenn der älteste und kräftigste Jungstorch startet, aber sie verlassen nicht alle gleichzeitig den Horst. Störche legen in der Brutzeit jeden oder jeden zweiten Tag ein Ei und beginnen sofort mit der Brut. So kommt es bei den Jungen zu Altersunterschieden von etwa zwei bis drei Tagen, ein weiteres Storchenküken könnte dann schon mal fast eine Woche jünger sein als sein ältestes Geschwisterkind. Sollte es wie 2015 zu großer Hitze kommen, wird dies auch an den Beinen der Störche zu erkennen sein. Bei großer Hitze werden nämlich die Ständer (Beine) bekalkt, das heißt, der Storch überzieht sie mit einer Schicht Kot und verhindert so eine Überhitzung. (che)

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