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Chamerau/Staning

Staninger bewiesen wieder Gemeinschaftsinn

In Chamerau wurde am Wochenende Kirchweih gefeiert.
Hermann Schropp

Nur mit Muskelkraft wurde der Staninger Kirtabaum aufgestellt. Foto: che
Nur mit Muskelkraft wurde der Staninger Kirtabaum aufgestellt. Foto: che

Chamerau.Dieses Jahr stellten die Eichenlaubschützen Staning unter kräftiger Mithilfe Staninger Bürger am Samstagabend vor dem Staninger Schützenheim wieder einen Kirtabaum auf.

1985 wurde erstmals beim alten Schützenheim ein Kirtabaum aufgestellt. Nach dem Bau des neuen Schützenheimes 1997 stand ein idealer Platz für den Kirtabaum zur Verfügung. 2007 wurde der Baum von Mitgliedern der Jungfeuerwehr aus Chamerau gestohlen. Die geforderte Ablösesumme sahen die Staninger Schützen als zu hoch an und sorgten kurzentschlossen für einen neuen Baum.

In diesem Jahr entschlossen sich die Eichenlaubschützen wieder, einen Kirtabaum zur Kirchweih „Peter und Paul“ aufzustellen. Die Fußballabteilung des FC Chamerau spendierte die 25 Meter lange Fichte als Dank für die unkomplizierte Mithilfe der Feuerwehr Staning bei der Reinigung des Sportgeländes auf der Insel nach dem Hochwasser im März. Schon am Vormittag hatten Vereinsmitglieder begonnen, den stattlichen Baum und den Platz vor dem Schützenheim für den Abend herzurichten. Hatte man in den letzten Jahren immer wieder kleinere Probleme mit Schlechtwetter beim Aufstellen des Baumes, war dieses Jahr die extreme Hitze ein Problem. Bevor es Zeit war, zu feiern, galt es aber, noch eine schwere Aufgabe zu lösen. So wurde der geschmückte, 25 Meter lange Kirtabaum unter dem Kommando von Willi Roider problemlos nur mit Muskelkraft aufgestellt. Es war dabei wieder entsprechend „Irxenschmalz“ der 17 Helfer aus Staning notwendig, damit der Baum in der Rekordzeit von 30 Minuten in die Senkrechte gebracht werden konnte. Die Zuschauer honorierten die schweißtreibende Arbeit zum Abschluss mit Beifall. Danach freuten sich die zahlreichen Besucher vor dem Schützenheim, die vom 1. Schützenmeister Daniel Schollerer begrüßt wurden, auf ein süffiges Bier und Grillspezialitäten. Schollerer dankte allen Schützen und Helfern, die beim Schmücken des Baumes und dessen Aufstellen mitgeholfen hatten. Auch zeigte er sich zufrieden über die vielen Gäste, die daran teilnahmen. Das Gartenfest konnte dank des sommerlichen Wetters bis in den späten Abend abgehalten werden. (che)

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