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Grafenwiesen

Cornelia Huth in Grafenwiesen beigesetzt

„Am 30. Januar nahm Cornelia Huth Abschied von ihren Lieben und dieser vergänglichen Welt.

Conny Huth ist am 30. Januar verstorben. Foto: Pletl
Conny Huth ist am 30. Januar verstorben. Foto: Pletl

Grafenwiesen.Nach 70 Jahren ist ihr Leben auf dieser Erde vollendet. Sie ist in die ewige Heimat zu Gott gegangen.“ Mit diesen Worten leitete am vergangenen Freitag Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil das feierliche Requiem ein. Er sprach den Angehörigen auch im Namen der Pfarrgemeinde die herzliche Anteilnahme aus und dankte Gott, dass er uns Cornelia Huth geschenkt hat.

Die Traueransprache eröffnete Pfarrer Peter mit den Sätzen: „Jeder von uns ist bemüht, für sich und die Seinen ein Heim zu schaffen. Doch die Wahrheit ist, die Welt bietet uns kein ewiges Zuhause. Wir sind nur Gast auf Erden.“ Er verwies auf das Evangelium, in dem es heißt: „Wenn ich einen Platz bereitet habe, komme ich, dich zu holen“. Diese Aussage von Jesus Christus tröste uns, dass unsere Wege das Ziel kennen, nämlich die wahre Heimat bei Gott, sagte der Geistliche.

Cornelia Huth kam am 1. Januar 1949 in Hanau als zweites Kind ihrer Eltern zur Welt. Ihre Kindheit war von den Nachkriegsjahren und den Wirtschaftswundern geprägt. Sie besuchte eine Ordensschule, wo sie christlich und herzlich erzogen wurde. Anschließend machte sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau und arbeitete unter anderen bei den Stadtwerken und in Unternehmen der Finanzbranche. Sie lernte Dieter Huth kennen und beide merkten sehr bald, dass sie zusammengehören.

Nach zwei Jahren vervollständigte sich das Glück durch Tochter Alexandra. Anfang der 90-er Jahre entschied sich die Familie für eine Veränderung, verließ Hanau und machte in Grafenwiesen einen Neuanfang. Sie fanden schon nach kurzer Zeit Anschluss im Schnupfer-Club und Conny übernahm Aufgaben in einer Verwaltung. So wurde Grafenwiesen zur zweiten Heimat. Im Sommer 2018 veränderte sich durch eine Krankheit das Leben von Cornelia Huth. Es folgten schöne und traurige Momente. Sie konnte jedoch zuhause versorgt werden.

An dieser Stelle übermittelte Pfarrer Peter im Auftrag der Angehörigen Worte des Dankes an alle, die die Verstorbene besucht hatten und immer für sie da waren, vor allem auch an Dr. Riedel. Am 30. Januar schlief sie im Kreis ihrer Familie friedlich ein. Seine Ansprache beendete Pfarrer Peter mit dem Satz: „Lieber Gott, nimm Cornelia Huth auf in deine ewige Wohnung, nimm sie hinein in deine Herrlichkeit!“

Die musikalische Gestaltung des Requiems übernahm Organist und Chorleiter Roland Häring mit dem Kirchenchor Grafenwiesen. Die Trauergäste begleiteten den Weg der Urne auf den Friedhof. (khp)

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