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Entwicklung

Rathaus-Anbau heißt „Waldschmidthaus“

Eschlkamer Marktgemeinderäte sprachen sich bei der Erweiterung gegen die Bezeichnung „Mehr-Blick-Haus“ aus.

IN Eschlkam tagte der Marktgemeinderat.
IN Eschlkam tagte der Marktgemeinderat. Symbolfoto: Archiv Mittelbayerische Zeitung

Eschlkam.Der erste Tagungsordnungspunkt vor der Gemeinderatssitzung, die Besichtigung des Mehr-Blick-Hauses mit den bauausführenden Architekten, fiel ins Wasser, weil es die Bauarbeiten nicht zuließen. Eine längere Diskussion nahm die Umbenennung des erweiterten Rathauses in Anspruch.

Bürgermeister Sepp Kammermeier informierte über den Wunsch des Waldschmidt-Vereins, dem Erweiterungsbau des Rathauses, den Namen „Waldschmidt-Haus“ zu geben. Den Namen „Mehr-Blick-Haus“ hätten manche die Bürger nicht verstanden. Vize-Bürgermeister Pongratz sagte, dass durch die Verleihung des Waldschmidt-Preises der Name von Eschlkam nach außen getragen werde. Maximilian Schmidt, genannt Waldschmidt, ist Ehrenbürger in Eschlkam, mit dem Waldschmidtplatz und der Büste bereits vertreten. Außerdem passe der Name Waldschmidt für den Tourismus, da sich Waldschmidt für den Fremdenverkehr einsetzte.

Marktrat Josef Penzkofer sagte, jetzt sei in seinen Augen der Waldschmidtplatz mit der Büste und nun mit dem Waldschmidthaus eine Einheit. Marktrat Christian Dobler erklärte, für ihn gebe es keinen besseren Namen. Der Gemeinderat stimmte für „Waldschmidt-Haus“.

Bei der Anhörung der Träger öffentlicher Belange zur 4. Änderung des Bebauungsplans „Schlosserhügel II“ wurden nur vom Landratsamt Cham, Arbeitsbereich „Bauwesen - technisch“ Anregungen vorgebracht. Der Beschluss des Gemeinderats: Der Empfehlung, aufgeständerte Solar- / Photovoltaikanlagen nicht zuzulassen, wird nachgekommen. Auch die Größe des Änderungsbereiches wird im Bebauungsplan angegeben. Für das Gebiet „Schlosserhügel II - 4.Änderung“ wird der vom Architekturbüro MS Plan & Bau aus Stachesried gefertigte Bebauungsplan als Satzung beschlossen.

Zur Beschlussfassung über den Restausbau „Weiherweg“ in Seugenhof und den „Ausbau Zufahrt zu den Anwesen Thomaweg 12 und 12a“ in Seugenhof wurde ein Angebot eingeholt. Mittlerweile hat Anlieger Anton Vogl den Ausbau der Zufahrt zu seinem Anwesen Thomaweg 12 u. 12a beantragt. Auch für diesen Ausbau liegt ein Angebot vor.

Förderung ab 2018?

Bei der Zufahrt „Thomaweg“ handelt es sich um einen ausgebauten öffentlichen Feld- und Waldweg, was bedeutet, dass 75 Prozent der Kosten die Anlieger tragen. Nach Rücksprache beim Amt für Ländliche Entwicklung wurde erklärt, dass der Ausbau ab 2018 gefördert werden könnte. Die Entscheidung über die Baumaßnahmen wurde in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung verlegt.

Der Gemeinderat wurde über den Antrag der Stachesrieder Räte Ronald Seidl und Alfons Adam auf Kostenermittlung zum Ausbau des „Klausenwegs“ zur Entscheidung vorgelegt. Die Straße sei sehr schlecht, dazu möchten die Anwohner ihre Außenanlagen gestalten. Aber allem voran müsste der alte Kanal zuerst erneuert werden. Das Gremium stimmte zu.

Keinerlei Einwände

Zur Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung 2015 des Marktes Eschlkam teilte Alois Schreiner als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses mit, dass am 13. April eine Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses war, wo keine Einwände erhoben wurden. In drei Jahren werde man eine schwarze Null schreiben, auch die Wassergebühr sei kostendeckend.

Die Zusammenfassung über das Ergebnis der Jahresrechnung 2015 liegt dem Marktgemeinderat vor. Nachdem keine Einwände erhoben wurden, fasste das Gremium folgende Beschlüsse: Die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2015 wird festgestellt. Die im Haushaltsjahr 2015 angefallenen außer- und überplanmäßigen Ausgaben werden nachträglich genehmigt.

Nach der örtlichen Prüfung und Feststellung der Jahresrechnung 2015 ist die Entlastung durch den Marktgemeinderat zu beschließen. Entlastet wird der Bürgermeister als Leiter der Verwaltung. Es wird hierzu folgender Beschluss gefasst: Der Jahresrechnung des Marktes Eschlkam für das Haushaltsjahr 2015 wird mit dem bereits festgestellten Ergebnis die Entlastung erteilt. (kbi)

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