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Alarm

Nahe Falkenstein brannte der Wald

Bei den Opfersteinen waren sechs Feuerwehren im Einsatz. Der extreme Höhenunterschied sorgte für Probleme.

Zu einem Waldbrand bei den Opfersteinen rückten sechs Feuerwehren am Sonntag aus. Foto: rtn
Zu einem Waldbrand bei den Opfersteinen rückten sechs Feuerwehren am Sonntag aus. Foto: rtn

Falkenstein.Zu einem Brand mit Rauchentwicklung einer „Freifläche“ bei den Opfersteinen bei Falkenstein wurde am Sonntag um 11:30 Uhr die Feuerwehr Falkenstein gerufen. Spaziergänger hatten an einer der höchsten Stelle des bekannten Wanderweges, der zwischen Falkenstein und Marienstein verläuft und vor allem bei herrlichem Wetter von vielen Spaziergängen genutzt wird, zwischen den Steinen den aufsteigenden Rauch bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

Kübelspritze reichte nicht

Die Feuerwehrmänner aus Falkenstein machten sich zunächst mit einer Kübelspritze daran, den Brand zu bekämpfen, doch schnell mussten sie feststellen, dass dies zu keinem Ergebnis führt. Kreisbrandmeister Christian Meier ließ daraufhin zahlreiche Feuerwehren nachalarmieren. So rückten die Wehren aus Arrach, Völling, Erpfenzell, Gfäll und Marienstein zusätzlich mit aus.

Schwieriger Einsatz: Es galt extreme Höhenunterschiede zu bewältigen. Foto: rtn
Schwieriger Einsatz: Es galt extreme Höhenunterschiede zu bewältigen. Foto: rtn

Vom circa 1,5 Kilometer entfernten „Schlernhof-Weiher“ wurde anschließend das Wasser entnommen und zur Brandstelle befördert. Die große Herausforderung für die Aktiven der Wehren Bestand darin, dass es einen großen Höhenunterschied zu bewältigen gab – und so mehrere Tragkraftspritzen eingesetzt werden mussten, um in der Schlauchstrecke den Druck aufrecht zu erhalten.

Brandursache unklar

Zum anderen mussten die Schläuche über oft steile Felswände und auf schwierigem Untergrund hinauf befördert werden. Dies drückte so manchem Feuerwehrler die Schweißperlen auf die Stirn. Als das Wasser am Einsatzort angekommen war, wurde der angehende Brand mit viel Wassereinsatz abgelöscht und anschließend noch mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, sodass bald Entwarnung gegeben werden konnte.

Über die Brandursache lässt sich nur mutmaßen, aber nicht unwahrscheinlich ist es, dass eine weggeworfene Zigarette der Auslöser sein könnte, denn die Steine, unter denen es brannte, sind nur wenige Meter vom vorbeiführenden Wanderweg entfernt. (rtn)

Lesen Sie hier: Erst vor wenigen Tagen gab es im Rodinger Forst nördlich von Neubäu am See einen Waldbrand

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