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Natur

Aktivzentrum wird am 12. Juli eröffnet

Die Partner des Aktionsbündnisses Cerchov plus freuen sich über viele Teilnehmer an grenzüberschreitenden Veranstaltungen.
Von Evi Paleczek

Zum offiziellen Start in die Nordic-Walking-Saison im DSV Nordic Aktiv-Zentrum hatten sich beim Servicegebäude in Althütte Ende April etwa 30 Teilnehmer eingefunden. Das Gebäude befindet sich derzeit in der Fertigstellungsphase. Foto: Archiv/fkr
Zum offiziellen Start in die Nordic-Walking-Saison im DSV Nordic Aktiv-Zentrum hatten sich beim Servicegebäude in Althütte Ende April etwa 30 Teilnehmer eingefunden. Das Gebäude befindet sich derzeit in der Fertigstellungsphase. Foto: Archiv/fkr

Furth im Wald.Eine positive Bilanz unter ihre erste Wintersaison haben am Montagmittag Vertreter des Aktionsbündnisses Cerchov plus von deutscher und tschechischer Seite bei einem Pressegespräch im Rathaus gezogen. Das insgesamt 130 Kilometer umfassende Streckennetz der DSV Nordic Aktiv-Region werde gut angenommen, bei Veranstaltungen wie den geführten Schneeschuh-Touren seien die Guides geradezu überrannt worden – von deutschen und tschechischen Teilnehmern.

In der zurückliegenden Saison habe allen natürlich der tolle Winter in die Hände gespielt, sagte Furths Bürgermeister Sandro Bauer. Für die Langläufer habe es beste Voraussetzungen gegeben, und auch die Schneeschuhgeher seien perfekt auf ihre Kosten gekommen.

Zusammenarbeit über Grenzen

Ein erster Lohn für ein Projekt, das einfach gut funktioniere, meinte Bauer. Die Zusammenarbeit zwischen den Städten Furth im Wald und Waldmünchen sowie die grenzüberschreitenden Abstimmungen klappten hervorragend. Die Sprachbarrieren würden überwunden, weil die tschechischen Partner sehr gut deutsch sprechen. Nachjustierungen werde es noch in Bezug auf die Beschilderung geben sowie personell auf tschechischer Seite.

Bündnispartner von deutscher und tschechischer Seite trafen sich in Furth im Wald zu einer ersten Bilanz. Foto: Paleczek
Bündnispartner von deutscher und tschechischer Seite trafen sich in Furth im Wald zu einer ersten Bilanz. Foto: Paleczek

Insgesamt sei mit dem Projekt ein großer Wurf gelungen, meinte Bauer. Die Natur werde intensiv genutzt, durch die Besucherlenkung auf ausgewiesenen Wegen werde dennoch sanfter Tourismus betrieben. Die Kombination zwischen Sport und Natur funktioniere hervorragend, das Feedback sei auch durchweg positiv. Die Aktiv-Region zeuge davon, dass mit Herzblut und Engagement viel Positives geschaffen werden könne.

Man arbeite nicht nur als Partner, sondern als Freunde und beste Nachbarn zusammen, betonte auch Waldmünchens Bürgermeister Markus Ackermann. Alle hätten an einem Strang gezogen, um einen Mehrwert für die gesamte Region zu schaffen. Und es sei erfreulich, wie eine solche Zusammenarbeit funktioniere. Das sei auch ein Beleg dafür, wie Europa funktioniere.

Eröffnung am 12. Juli

  • Eröffnung:

    Die offizielle Eröffnung des Aktivzentrums auf deutscher Seite mit der Einweihung der beiden Funktionsgebäude findet am Freitag, 12. Juli, statt.

  • Rahmenprogramm:

    Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juli, wird es verschiedene Aktionen mit etwa Mountainbiken und Nordic Walking geben, unter anderem geht der Further Berglauf über die Bühne.

  • Veranstalter:

    Das Programm ist im Entstehen, zuständig ist das Aktionsbündnis Cerchov plus mit den Städten Furth im Wald und Waldmünchen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein und dem Naturparkverein.

  • Idee:

    Die drei Tage sollen natürlich im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stehen. Eingeladen zu den Veranstaltungen sind die Leute beiderseits der Grenze.

Bei der offiziellen Eröffnung des Aktivzentrums auf deutscher Seite am 12. Juli werde auch die Einweihung der beiden Funktionsgebäude in Althütte und am Gibacht stattfinden, kündigte Bauer an. Ersteres verfüge über öffentliche WCs, eine E-Bike-Ladestation, einen Funktionsraum zum Umkleiden für Sportler, eine Teeküche und einen Raum, in dem der Naturparkverein die Region vorstelle. Dort werde ein Imagefilm über das Aktiv-Zentrum gezeigt, außerdem liegen Broschüren aus, alles natürlich zweisprachig. Daneben beherberge das Gebäude zwei Garagen für das Loipenspurgerät und für etwa für Wettkämpfe benötigte Materialien. Das Gebäude werde über eine Kleinkläranlage, Photovoltaik und eine Grünbedachung verfügen. Das zweite Funktionsgebäude am Gibacht werde ebenfalls eine Garage für das Loipenspurgerät, einen Raum zum Umziehen für die Sportler und Stauräume für etwa Beschilderungen beinhalten. Die Parkplätze am Gibacht werden hergerichtet, die Gebäude offen zugänglich sein.

Was am Cerchov-Gipfel passiert

Mit allem, was die Gegend zu bieten habe, könne man sich mit dem voralpinen Raum messen, meinte Bauer. Die Höhenlagen seien prädestiniert für das Langlaufen, Wandern und Mountainbiken. Vielen Besuchern sei die Region durchaus eine Stunde Anfahrt wert.

Von einer derzeit laufenden Entwicklungsstudie auf tschechischer Seite zum Gebiet Cerchov/ Malinova hora/ Sadek berichtete Ines Niedziella. Dabei gehe es unter anderem darum, was künftig mit den und um die Gebäude auf dem Cerchov-Gipfel passieren werde. Im Hinblick auf die Nutzungsmöglichkeiten werde man auch dort zwischen Natur und Tourismus abwägen und klären, welche Wege wie genutzt werden könnten. Im Blick habe man etwa auch einen Waldlehrpfad.

Nach erfolgreichen Schneeschuhtouren im Winter werde nun im Sommer unter anderem Nordic Walking eine große Rolle spielen im Aktiv-Zentrum, kündigte Bauer an. Aber auch für Wanderer und Mountainbiker werde es immer wieder Angebote geben. Die Umschilderung von Winter auf Sommer sei erfolgt; die Loipenschilder wurden entfernt, die saisonale Ausschilderung der vier zertifizierten Nordic-Walking-Strecken wurde vorgenommen. Ende April erfolgte mit dem Begang der „Althütter Runde“ die Eröffnung der Saison.

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