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Neuanfang

Conny Decker ist

Der Further Christkindlmarktverein lebt weiter. Die Veranstaltung wird auf den Stadtplatz verlegt und verkürzt.

Die neu gewählte Vorsitzende des Further Christkindlmarktvereins, Conny Decker (3.v.li.), mit ihrem Stellvertreter Erich Hofmann (links), Kassier Dieter Greinke (2.v.re.), Schriftführer Gerd Maier (rechts) und 2. Bürgermeister Michael Mühlbauer (2.v.li.). Foto: fer
Die neu gewählte Vorsitzende des Further Christkindlmarktvereins, Conny Decker (3.v.li.), mit ihrem Stellvertreter Erich Hofmann (links), Kassier Dieter Greinke (2.v.re.), Schriftführer Gerd Maier (rechts) und 2. Bürgermeister Michael Mühlbauer (2.v.li.). Foto: fer

Furth im Wald.Im Februar musste der Further Christkindlmarkt nicht nur die schlechteste Bilanz in seiner 37-jährigen Geschichte ziehen, sondern auch den Rücktritt der langjährigen Vorsitzenden Christa Vogel zur Kenntnis nehmen. Für den freigewordenen Posten wurde kein Nachfolger gefunden und eine Mitgliederversammlung anberaumt, bis zu der eine Lösung in der Nachfolgefrage gefunden werden sollte. Diese Versammlung, zu der 2. Vorsitzender Erich Hofmann eingeladen hatte, fand am Donnerstagabend in Anwesenheit von 2. Bürgermeister Michael Mühlbauer im Gasthaus Stangerl statt.

Nachdem der letzte Christkindlmarkt an den ersten beiden Adventswochenenden die Erwartungen weder im Hinblick auf die Zahl der Besucher und der Aussteller noch auf die Kosten erfüllte, ergab sich eine rege Diskussion über die Gründe und eventuelle Lösungsansätze. In die Überlegung einbezogen wurde auch, den Verein aufzulösen, wenn sich niemand findet, der die Nachfolge für die ausgeschiedene Vorsitzende Vogel antritt. Soweit sich ein anderer Organisator wie die Stadt oder der neu gegründete Stadtmarketingverein findet, könnte man ja mitarbeiten, war auch eine Option.

Nachdem sich dieses Szenarien eröffneten ergriff Vizebürgermeister Mühlbauer das Wort. Er riet davon ab, die Entscheidungsfindung über die zahlreichen Vorschläge und die Suche nach einem neuen Vorsitzenden wie vorgeschlagen noch einen weiteren Monat zu vertagen. Die Diskussion, die heute geführt wurde, würde dann nur erneut beginnen. Die zahlreich erschienen Mitglieder und die regen Diskussionen zeigten, dass nach wie vor eine große Bereitschaft besteht, den Christkindlmarkt in Furth im Wald auch weiterhin zu organisieren, so Mühlbauer. Er rief dazu auf, unter den anwesenden engagierten Mitgliedern einen neuen Vorsitzenden zu finden. 2. Vorsitzender Hofmann wies darauf hin, dass er aus beruflichen Gründen die Organisation eines Christkindlmarktes nicht schultern könne. Er sichere einem neuen Vorsitzenden jedoch gerne sein weiteres Engagement als Stellvertreter zu.

Schließlich konnte Conny Decker für eine Kandidatur als Vorsitzende des Christkindlmarktvereins gewonnen werden und wurde denn auch einstimmig gewählt. Nur eine Formsache war die erneute Wahl von Erich Hofmann zum stellvertretenden Vorsitzenden. Nachdem Schriftführerin Susanne Ermer und Kassier Dieter Greinke ihre Ämter zur Verfügung gestellt hatten, blieb die Funktion des Kassiers zunächst vakant. Eine Lösung zeichnete sich erst ab, als das Angebot im Raum stand, dass Gerd Maier als Schriftführer kandidiert, wenn sich auch Greinke weiterhin als Kassier zur Verfügung stellt. Das war der Fall und Dieter Greinke wurde wieder zum Kassier und Gerd Maier zum neuen Schriftführer gewählt. Als Kassenprüfer wurden dann noch Jürgen Friedl und Daniel Reitmeier von der Versammlung bestätigt.

Conny Decker bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und ließ über den künftigen Ort sowie Zeit und Dauer des Christkindlmarkts abstimmen. Das Ergebnis war eindeutig: Es soll eine Verlegung auf den Stadtplatz erfolgen, was auch eine bessere Einbindung der Geschäftswelt im Stadtzentrum ermöglicht. Eine Verkehrsregelung ist dabei wie am Fasching angedacht. Der Christkindlmarkt soll nur noch am ersten Adventswochenende stattfinden und dafür aber von Donnerstag bis Sonntag dauern. Davon erhofft man sich eine Attraktivitätssteigerung durch neue Aussteller und zusätzliche Besucher.

Sepp Kolbeck sprach noch an, dass bei der Reduzierung des Christkindlmarkts auf ein Wochenende der große Aufwand für den Aufbau der Modellbahnanlagen des Modelleisenbahnerstammtisches so unverhältnismäßig sei, dass man nicht mehr teilnehmen könne. Auf einen Hinweis, dass die Ausstellungsräume im Alten Rathaus nun im Dezember frei seien, weil Irmingard Jeserick nicht mehr darin ausstellt, griff Michael Mühlbauer diese Anregung gerne auf und meinte, dass dieser Ausstellungsort für eine Modelleisenbahnausstellung sogar bis Weihnachten geeignet und attraktiv wäre.

Man einigte sich darauf, dass die Vorstandschaft Vorschläge für die künftige Gestaltung des Christkindlmarktes ausarbeitet und die Möglichkeiten der Einbindung von Stadt und Stadtmarketingverein auslotet. Als Termin für die nächste Versammlung wurde der 11. April vereinbart. (fer)

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