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Ehrung

Der Landessieger kommt aus Furth

Die Further Realschule ist bayernweit Nummer eins beim Wettkampf um das Schulsport-Abzeichen. Dafür wurde sie ausgezeichnet.
Von Wolfgang Baumgartner

Daumen hoch bei der Preisverleihung in Augsburg: Die Further Realschüler und Direktor Andreas Hoffmann (hintere Reihe 2. v.l.) sowie der Sportlehrer Erwin Lamecker (hintere Reihe 3. v. l.) freuen sich riesig über die Auszeichnung. Fotos: Sascha Schneider, HWK Schwaben
Daumen hoch bei der Preisverleihung in Augsburg: Die Further Realschüler und Direktor Andreas Hoffmann (hintere Reihe 2. v.l.) sowie der Sportlehrer Erwin Lamecker (hintere Reihe 3. v. l.) freuen sich riesig über die Auszeichnung. Fotos: Sascha Schneider, HWK Schwaben

Furth im Wald.Seit Jahren zeichnet sich die Further Realschule mit Spitzenleistungen beim Sportabzeichen-Schulwettbewerb aus. Mit dem Landessieg im vergangenen Schuljahr krönten die Mädchen und Buben nun ihr sportliches Engagement. Dafür wurden sie bei der Landessiegerehrung am Mittwoch in Augsburg besonders gewürdigt. Neben dem BLSV-Präsidenten Günther Lommer, Staatssekretär Georg Eisenreich sowie der Vorständin des Landesverbandes Bayern der Betriebskrankenkassen, Sigrid König, wies der Hausherr, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwaben, Ulrich Wagner, auf die enorme Bedeutung der sportlichen Betätigung an den Schulen hin.

„Mit 85 Prozent erfolgreichen Teilnehmern am Sportabzeichen-Schulwettbewerb belegte die Further Realschule bayernweit den ersten Platz“, freut sich Direktor Andreas Hoffmann. Im Gespräch mit unserer Zeitung betont er, dass die Prüfung für ein Sportabzeichen nicht ohne echte Einsatz- und Leistungsbereitschaft zu bewältigen sei.

Seit 25 Jahren macht die Schule mit

Sein Dank gilt deshalb nicht nur den Mädchen und Buben an der Realschule, sondern auch den Sportlehrern mit Erwin Lamecker an vorderster Front. Ferner freut sich Andreas Hoffmann, dass die Further Realschule seit 25 Jahren - solange besteht der Sportabzeichen-Schulwettbewerb schon - daran teilnimmt. Mit dem Landessieg sei nun ein weiterer Meilenstein auf diesem erfolgreichen Weg gesetzt worden.

Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, Ulrich Wagner, Staatssekretär Georg Eisenreich, BKK Landesverband Bayern-Vorständin Sigrid König und BLSV-Präsident Günther Lommer (v.l.)
Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, Ulrich Wagner, Staatssekretär Georg Eisenreich, BKK Landesverband Bayern-Vorständin Sigrid König und BLSV-Präsident Günther Lommer (v.l.)

Bei dem Wettbewerb stehe nicht nur die Leistung in einer einzelnen Sportart im Vordergrund, sondern die sportliche Vielseitigkeit, wobei motorische Grundfähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Schwimmfähigkeit gefragt sind. Sport ist nach den Worten von Direktor Hoffmann ein idealer Ausgleich für die Schüler, fördere die Gesundheit und schaffe Wohlbefinden.

Bei dem Festakt am Mittwoch in den Räumen der Handwerkskammer für Schwaben in Augsburg wurden die Landessieger der fünf Kategorien ausgezeichnet. Laut Staatssekretär Georg Eisenreich beteiligten sich im vergangenen Jahr 585 Schulen an dem Wettbewerb. Dabei seien 37 507 Sportabzeichen abgelegt worden. In der Kategorie D - von 400 bis 800 Schülern) siegte die Further Realschule.

Als Belohnung für ihre sportlichen Aktivitäten erhielten die Preisträger eine Urkunde, einen Scheck in Höhe von 300 Euro sowie ein unterschriebenes Trikot des HWK Schwaben-Partners FC Augsburg. Darüber hinaus kamen auch noch die Kinder, die zum Sieg ihrer Schule beigetragen haben und nicht mit vor Ort waren, auf ihre Kosten: HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner versprach allen Gewinnern einen handwerklichen Pausensnack. Dieser wird von den regionalen bayerischen Handwerkskammern zur Verfügung gestellt und in den nächsten Wochen eingelöst.

Während der Verleihung betonte Ulrich Wagner auch die Gemeinsamkeiten zwischen Handwerk und Sport. Seiner Ansicht nach seien Eigenschaften wie Disziplin, Ehrgeiz und Teamgeist, die beim Ablegen des Sportabzeichens erforderlich sind, unabdingbare Kriterien, die auch für eine spätere Karriere im Handwerk sprechen.

Wo Gesundheit Schule macht

  • Schulwettbewerb:

    Über 580 Schulen im Freistaat beteiligten sich im vergangenen Schuljahr an dem Sportabzeichen-Wettbewerb.

  • Sieger aus Furth :

    Unter den fünf Landessiegern befindet sich auch die Staatliche Realschule Furth im Wald.

  • Spitze:

    Laut Schulleiter Hoffmann ist die Bildungseinrichtung mit 85 Prozent Schülerteilnahme Spitzenreiter im gesamten Freistaat.

  • Belohnung:

    Beim Festakt in Augsburg gab es 300 Euro und einen „handwerklichen Pausensnack“ für alle.

Bewegung für die Schüler

BLSV-Präsident Günther Lommer betonte in Augsburg, dass der Sportabzeichen-Schulwettbewerb nach wie vor eine wichtige Institution sei. Das Abzeichen trage dazu bei, Kinder über den klassischen Schulsport hinaus zum Sport und zu noch mehr Bewegung zu führen. Die Tatsache, dass ab dem neuen Schuljahr dank der Förderung des Betriebskrankenkassen Landesverbands Bayern auch die Grundschulen zur Teilnahme aufgerufen sind, begrüßte der BLSV-Präsident ausdrücklich.

„Beim Sportabzeichen-Schulwettbewerb geht es darum, alle Kinder und Jugendlichen für den Sport zu begeistern.“

Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium

Auch die Vorständin des Landesverbandes der Betriebskrankenkassen, Sigrid König freute sich über die positive Resonanz des Sportabzeichen-Schulwettbewerbs und über die Teilnahme der Grundschulen im neuen Schuljahr: „Man kann nicht früh genug damit anfangen, Kinder für den Sport und für einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu begeistern und schon jetzt dafür zu sorgen, dass diese Freude ein Leben lang anhält.“

In die gleiche Kerbe schlug auch Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Er ist überzeugt von diesen Eigenschaften und zählte noch weitere positive Merkmale auf: „Beim Sportabzeichen-Schulwettbewerb geht es darum, alle Kinder und Jugendlichen für den Sport zu begeistern.

Förderung der sozialen Kompetenz

Hier stünden nicht die besten Einzelsportler im Mittelpunkt, hier zähle die Leistung der ganzen Schule. Der Wettbewerb fördere damit die Schulgemeinschaft und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Fairness und Kooperation. Er gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihren Erfolgen im Sportabzeichen-Schulwettbewerb 2016 und wünsche ihnen auch weiterhin viel Freude und Erfolg beim Sport!“

Seit vielen Jahren sei das Deutsche Sportabzeichen eine wichtige Breitensportkampagne für Jung und Alt und stehe damit wie keine andere Bewegung für eine erreichbare, lebenslange Fitness. Die Realschüler aus Furth freuten sich jedenfalls zusammen mit Direktor Hoffmann und Erwin Lamecker riesig über ihre Auszeichnung.

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