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Furth im Wald/Lixenried

Konrad Nachreiner bleibt im Amt

Keine großen Änderungen gab es bei den Neuwahlen der Jagdgenossenschaft Lixenried.

Die Vorstandschaft der Jagdgenossen Lixenried Foto: Toni Lauerer
Die Vorstandschaft der Jagdgenossen Lixenried Foto: Toni Lauerer

Furth im Wald.Der bisherige Jagdvorsteher Konrad Nachreiner wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt, auch die restliche Vorstandschaft wurde zum größten Teil wiedergewählt.

Jagdvorstand Nachreiner konnte neben zahlreichen Jagdgenossen auch die Jagdpächter mit ihren Jägern, Stadtrat Michael Engl und Ordnungsamtsleiter Toni Lauerer als Vertreter der Stadt Furth im Wald im Pfarrjugendsaal begrüßen. Wie üblich verlas Schriftführer und Kassier Thomas Weingärtner die Niederschrift der letztjährigen Versammlung und erstattete den Kassenbericht. Beides fand Zustimmung der Jagdgenossen, Kassenprüfer Heinz Barth bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung.

In seinem Tätigkeitsbericht sprach anschließend der Jagdvorstand von einem ruhigen und reibungslosen Jagdjahr. Nur einen Wildschaden habe es gegeben, dieser wurde zwischen dem Geschädigten und dem Jagdpächter gütlich geregelt.

Beim Waldwegebau sei man auch wieder vorangekommen, Dank gebühre hier der Stadt Furth im Wald, Stadtrat Michael Engl und den Jagdgenossen, die ihre Maschinen und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Auch dieses Jahr wolle man bei den Waldwegen am Ball bleiben.

Was die Gemeinschaftsmaschinen betrifft, seien momentan soweit alle in Ordnung, allerdings habe man bei der Seilwinde das Seil reparieren müssen und bei der Unkrautspitze sei eine kostspielige Reparatur angefallen. Wie in der letzten Versammlung beschlossen, sei der Kehrbesen verkauft worden, man habe einen guten Preis dafür erzielt. Im Zusammenhang mit den Gemeinschaftsmaschinen beschlossen die anwesenden Jagdgenossen, dass die Jagdgenossenschaft eine entsprechende Versicherung über die Mitgliedschaft beim Bauernverband abschließt, um den Vorstand vor etwaigen Haftungsrisiken zu schützen.

Jagdpächter Georg Plötz berichtete aus dem Revier, das man den Rehabschuss im vergangenen Jahr erfüllen habe können. Außerdem seien circa 15 Füchse sowie drei Hasen und ein Stück Schwarzwild geschossen worden. Verbissschäden seien erfreulicherweise sehr wenig gemeldet worden, trotzdem stehe im nächsten dreijährigen Abschussplan eine Erhöhung des Abschusses an, da die Messpunkte in benachbarten Revieren einen erhöhten Wildverbiss aufweisen.

Bei der Abstimmung über die Verwendung des Jagdpachtschillings fand der Vorschlag, diesen für weitere Maßnahmen des Waldwegebaus in der Kasse zu belassen, eine deutliche Mehrheit. Keine Mehrheit gab es jedoch für den Vorschlag, die Seilwinde zu verkaufen. 1. Vorsitzender bleibt nach der Wahl weiterhin Konrad Nachreiner, sein Stellvertreter ist weiterhin Rudolf Kolbeck. Schriftführer und Kassier bleibt Thomas Weingärtner, als Beisitzer komplettieren Stefan Reitmeier, Willi Lankes, Helmut Reitmeier und Georg Plötz jun. die Vorstandschaft. Heinz Barth schied nach über 30 Jahren auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft aus.

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