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Wirtschaft

Nächste Further Messe auf 2020 verlegt

Die Grenzstadt soll sich beim Veranstaltungs-Turnus mit der Ausstellung in Roding abwechseln. Die Anmeldung läuft bereits.
Von Michael Gruber

Rund 80 Aussteller aus den Bereichen Handel, Dienstleistung und Handwerk präsentierten bei der 24. Further Messe. Foto: Fred Wutz
Rund 80 Aussteller aus den Bereichen Handel, Dienstleistung und Handwerk präsentierten bei der 24. Further Messe. Foto: Fred Wutz

Furth im Wald.Es ist der große Laufsteg für die Wirtschaft in der Grenzstadt: Im Turnus von zwei Jahren können sich Aussteller aus den Bereichen Handel, Dienstleistung und Handwerk bei der Further Messe präsentieren. Erst vor wenigen Wochen feierte die diesjährige Ausgabe unter der Leitung von Philipp Decker seinen Abschluss – eine Fortsetzung wird es aber schon früher als im Jahr 2021 geben, wie der Messe-Chef jetzt bekannt gibt.

Der Startschuss für die 25. Jubiläumsausgabe der Further Messe soll bereits im Mai 2020 fallen. Geplanter Auftakt ist der 1. Mai, der nächstes Jahr auf einen Freitag falle – ein Feiertag, der besonders den berufstätigen Besuchern entgegen komme, sagt Decker. Auf die Terminverschiebung habe sich der Messeverein bei seiner Bilanz-Sitzung am Donnerstag geeinigt. Der zweijährige Rhythmus bleibe aber weiterhin bestehen. Die Folgeausgabe der Messe werde im Jahr 2022 stattfinden, betont Decker.

Wechsel mit Rodinger Messe

Hintergrund dieser Entscheidung sei, dass die sich die Further Messe mit dem Erscheinungstakt der Rodinger Messe überschneidet. Diese finde ebenfalls im Mai statt, weshalb viele Aussteller sich nur für den Auftritt bei einer Messe entscheiden. „Wir sind deshalb auf Roding zugegangen und haben uns für diese Lösung entschieden“, sagt Decker.

Vorteile biete der neue Takt auch mit Blick auf die Landesgartenschau 2025. Nach den Plänen des Vereins soll im Jahr 2024 und 2026 eine Messe stattfinden. Für das Jahr der Gartenschau fasst Decker eine besondere Ausgabe der Messe ins Auge: „Hier würden wir gerne einen Appell an die Stadt richten. Im Zuge der Gartenschau würden wir gerne eine Sonderausgabe der Messe veranstalten, bei der wir den Fokus auf Aussteller aus dem Gartenbau oder der Landschaftspflege richten.“

Wirtschaft

Die Further Messe war gut besucht

Trotz des kühlen Wetters sind Veranstalter, Aussteller und Gastronomen zufrieden. Auch das Rahmenprogramm kam an.

Rund 80 Aussteller zählte die Further Messe in diesem Jahr – trotz kühlen Wetters zeigten sich die Veranstalter auch mit den Besucherzahlen recht zufrieden. Luft nach oben sieht Decker aber besonders bei den Further Unternehmern, die auf dem Gelände nur spärlich vertreten waren. „Mein Wunsch ist, dass vor allem der heimische Handel stärker vertreten ist“, sagt Decker. Viele Händler glauben, die Messe-Gäste kämen nach ihrem Besuch ohnehin in die Stadt zum Einkauf – das sei ein Fehlschluss.

Appell an das Handwerk

Das Ausstellungsgelände der Further Messe sei auch als „Marktplatz für den Handel“ gedacht, wo die Händler ihr Angebot präsentieren können. Ebenso wünsche er sich mehr Vertreter aus dem Handwerk, sagt Decker. Nach dem Hagel seien viele mit Aufträgen eingedeckt und glauben, auf den Auftritt verzichten zu können: „Allerdings muss man eben dann vorsorgen, wenn das Unternehmen erfolgreich ist.“ Die Auftragslage könne in einigen Jahren schließlich wieder ganz anders aussehen.

Für die Ausgabe im Jahr 2020 möchte Decker auch die Zusammenarbeit mit Tschechien verstärken: Der Verein sei dazu bereits im Gespräch mit dem Bürgermeister von Domažlice, Miroslav Mach. Die Anmeldung für Aussteller für die Further Messe 2020 ist bereits möglich. Es gebe bereits schon einige Zusagen, sagt Vereinschef Decker. Mehr Infos dazu gibt es auf www. further-messe.de. (gm)

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