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Furth im Wald/Hohenbogenwinkel

Touristiker besuchten die Metropole Pilsen

Die Touristiker des Drachenlandes Furth im Wald/Hohenbogenwinkel und der Tourismusgemeinschaft Waldmünchner Urlaubsland, die unter dem Begriff „Bayerischer Wald ganz oben“ firmieren, pflegen mit ihren Kollegen des Gemeindeverbundes Domažlicko/Svazek Domažlicko auf der böhmischen Seite seit Jahren eine enge Zusammenarbeit.
Karl Reitmeier

Die Touristiker beider Seiten verstehen sich: Josef Hais, Jana Jankovcová, Lisa Kager und Ondrej Švarc (von links) Foto: fkr
Die Touristiker beider Seiten verstehen sich: Josef Hais, Jana Jankovcová, Lisa Kager und Ondrej Švarc (von links) Foto: fkr

Furth im Wald.Bei sogenannten Vernetzungstreffen machen sie gegenseitig auf ihre touristischen Attraktionen aufmerksam. So haben die Infozentren hüben wie drüben die Möglichkeit, Urlaubsgäste und Einheimische zu einem Besuch der Sehenswürdigkeiten auf der jeweils anderen Seite der Grenze zu animieren.

Die deutsch-tschechischen Vernetzungstreffen der regionalen Touristiker wurden auf Initiative des Aktionsbündnisses Cerchov plus im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem Gemeindebündnis Domažlicko im Herbst 2016 bei einer gemeinsamen interkommunalen Bürgermeisterrunde unter Führung der Bürgermeister Markus Ackermann und Libor Picka vereinbart. Ziel war das gegenseitige Kennenlernen in der Region über die bestehenden bilateralen Kontakte der einzelnen Städte hinaus zu verbessern. Das erste Treffen fand im März 2017 auf tschechischer Seite statt. Seitdem gibt es diese Treffen halbjährlich, nämlich immer im Frühjahr in Tschechien und im Herbst in der Region „Bayerischer Wald ganz oben“.

Zum nunmehr fünften Treffen, grenzüberschreitend koordiniert vom Aktionsbündnis Cerchov plus, hatte die Leiterin des Infozentrums von Furth im Walds Partnerstadt Domažlice, Jana Jankovcová ein Besuchsprogramm ausgearbeitet und hatte dazu die Kollegen des Infozentrums in Plzen/Pilsen mit ins Boot genommen, die sich wahrlich alle Mühen gaben, um ein abwechslungsreiches Programm zu bieten und sie mit vielen Sehenswürdigkeiten vertraut zu machen. Eine Besonderheit dieses Treffens war es, dass diesmal mit dem Zug „Alex“ von Furth im Wald die Reise nach Pilsen angetreten wurde. Zur bayerischen Delegation gehörten neben der Projektmanagerin des Aktionsbündnisses Cerchov plus, Ines Niedziella, auch der Bürgermeister von Nabburg, Armin Schärtl und der langjährige Stadtrat Josef Götz, der einen großen Namen in den grenzüberschreitenden Beziehungen hat.

Nach rund einer Stunde Fahrzeit war der Hauptbahnhof in Pilsen erreicht, wo schon der künftige Leiter des Infozentrums Pilsen, Dalibor Linda, auf die Gäste wartete und diese zunächst zur Pilsener Tourismusstelle „visit Pilsen“ führte, wo sie von der noch amtierenden Infozentrums-Leiterin Irena Benešová empfangen wurden. Bei Kaffee und Kuchen wurde Silva Burešová vorgestellt, die künftig bei Pilsen-Tourismus für die bayerisch-böhmische Zusammenarbeit verantwortlich zeichnet. Anschließend wurde zur Stadtbesichtigung aufgebrochen und die Brauerei Pilsner Urquell besichtigt. (fkr)

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