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Ortskern

Further Büro gewinnt Wettbewerb

Am Dienstag werden die Ergebnisse im Marktrat vorgestellt.

Auch Stamsrieds Schloss wurde in den Wettbewerb einbezogen.  Foto: bs
Auch Stamsrieds Schloss wurde in den Wettbewerb einbezogen. Foto: bs

Stamsried.Im Ortskern der Marktgemeinde sollen Baulücken, die in der Vergangenheit entstanden sind, geschlossen und danach wieder sinnvoll genutzt werden. Helfen soll dabei ein Konzept. Deshalb hatte das Amt für ländliche Entwicklung einen Architektenwettbewerb ins Leben gerufen. Nach dem Startschuss Ende September 2019 steht nun das Ergebnis fest. Wie die Kommune in einer Pressemitteilung informiert, habe das Architekturbüro Wild und Wilnhammer aus Furth im Wald den ersten Preis geholt.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hatte im Jahr 2018 in mit Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft und Forsten das Förderprogramm „Innen statt Außen“ gestartet. Mit der Auslobung des Wettbewerbs „Mut zur Lücke“ sei es der Wunsch und das Ziel des Marktes, beispielhafte und zukunftsfähige Ideen für die inzwischen freigemachten Grundstücke in der Ortsmitte zu entwickeln. Zu dem städtebaulichen Realisierungswettbewerb waren durch den Auslober, dem Markt Stamsried, zehn Bürogemeinschaften eingeladen worden. Diese setzen sich aus den Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung zusammen.

Im September startete das Verfahren, im Oktober folgte ein Kolloquiumstermin. Die Teilnehmer konnten die Planungsbereiche besichtigen und Fragen zu der Bearbeitung stellen. Acht Bürogemeinschaften haben einen Wettbewerbsbeitrag abgegeben. Die Arbeiten waren im Dezember anonymisiert an das Betreuungsbüro Stadt und Raum aus Amberg versandt worden. Das Büro führte die Vorprüfung der Arbeiten durch.

Schließlich tagte das Preisgericht, das sich aus 16 Mitgliedern zusammensetzt, am Freitag im Stamsried, um für die Innenentwicklung in Ort die geeignete Lösung zu finden. Den ersten Preis gewann das Architekturbüro Wild und Wilnhammer in Planungsgemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro Eska aus Bogen.

Stamsrieds Bürgermeister Herbert Bauer ist zusammen mit den weiteren Vertretern des Marktes Stamsried glücklich über die Anzahl der Wettbewerbsbeiträge und die insgesamt hohe Qualität der Beiträge. „Das Ziel dieses Wettbewerbs war es, beispielhafte und zukunftsfähige Ideen für eine gezielte Nachverdichtung des Ortskerns sowie des Schlossareals zu erhalten. Dies ist meiner Ansicht nach sehr gut gelungen“, so Bauer. Und weiter: „Jetzt können wir Vorschläge aufzeigen, um kommunale und kulturelle Einrichtungen gemeinsam zu etablieren.“

Die Ausstellungseröffnung über die Wettbewerbsbeiträge erfolgt vor der Marktratssitzung am 21. Februar um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Die Ausstellung kann dann noch bis 11. Februar zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

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