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Kommune

Freibad: Förderverein ist in Planung

Die Gleißenberger wollen ein Zeichen setzen. Als erstes soll der Badebereich reaktiviert werden. Wird 2019 mit Bau begonnen?

Das Thema Freibad interessiert die Einwohner von Gleißenberg. Foto: fmi
Das Thema Freibad interessiert die Einwohner von Gleißenberg. Foto: fmi

Gleissenberg.Etwa 35 Bürger der Gemeinde Gleißenberg folgten am Donnerstag der Einladung ins Gasthaus Plötz, wo eine Vorbesprechung für die Gründung eines Fördervereins für das Freibad Gleißenberg stattfand. Initiator Andreas Schreiner freute sich, dass so viele Interessenten gekommen waren. Ebenfalls begrüßte er neben dem Arbeitskreis Freibad die beiden Gemeinderäte Saurer und Lang-Kröll.

Zu Beginn der Veranstaltung gab er einen kurzen Rückblick auf die Geschehnisse und informierte über den aktuellen Stand der Dinge. Im Mai 2016 wurde das Gleißenberger Freibad aufgrund technischer Mängel geschlossen. Da es schnell klar war, dass das Freibad für immer geschlossen bleibt, begann man mit einen Unterschriftenaktion, die mehr als 1100 Leute unterstützten.

Anforderungen erfüllt

Diese Unterschriftenliste wurde dann offiziell dem Bürgermeister übergeben. Im August 2018 stimmte schließlich der Gemeinderat der Einreichung eines Förderantrags zu. Nun heißt es abwarten, wie sich die zuständigen Abteilungen des Staates entscheiden. Die Anforderungen für eine Förderung werden jedenfalls erfüllt.

Zunächst möchte man nun den Badebereich reaktivieren und später über ein Multifunktionshaus entscheiden. Die erste große Hürde, der Antrag auf Fördermittel durch die Gemeinde, ist jedenfalls geschafft, so Andreas Schreiner. Da die Chancen auf Förderung sehr hoch sind, ist es Zeit sich über die Gründung eines Fördervereins Gedanken zu machen. Den Vorstand möchte man möglichst klein halten. Mit der Gründung des Vereins möchte man ein Zeichen nach außen setzten, das sagt, das Dorf steht hinter dem Freibad.

Signalwirkung erzielen

Als Zweck des Vereins möchte man neben der Signalwirkung auch der Gemeinde mittels Arbeitseinsätzen unter die Arme greifen. So könne man bereits beim Bau die Kosten um ca. 50 000 Euro durch Eigenleistungen verringern. Auch danach möchte man sich an optischen arbeiten auf dem Gelände, wie z. B. der Grünpflege, beteiligen, um Kosten zu sparen. Ob der Name „Freibad Freunde Gleißenberg“ bestehen bleibt konnte man noch nicht sagen.

Nach der Bekanntgabe der Förderentscheidung, möchte man zügig die Gründungsversammlung abhalten. Sollte dem Entscheid zugestimmt werden, meinten die anwesenden Gemeinderäte, dass man theoretisch bereits im nächsten Jahr mit dem Bau beginnen könnte. Sollte alles funktionieren rechnet man bis womöglich Ende des Jahres mit einer Gründung des Fördervereins. (fmi)

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Eine Chronologie

  • November 2016:

    Der Arbeitskreis Freibad wird gegründet.

  • Juni 2017:

    Im Freibad findet ein Arbeitseinsatz statt, an dem rund 30 Personen teilnehmen. Es wird die verwilderte Vegetation gezähmt, um ein sauberes Erscheinungsbild wiederherzustellen.

  • Mai 2018:

    Im Gasthaus Pongratz findet eine Bürgerversammlung statt, bei der der Arbeitskreis Freibad sein Ergebnis der Bevölkerung offiziell vorstellt.

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