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Natur

Die Jungstörche üben das Fliegen

Der Nachwuchs von Erni und Alfons übt das Flattern über Grafenwiesen. Nun könnte die nahe Bahnstrecke gefährlich werden.

Jetzt wird das Fliegen probiert.
Jetzt wird das Fliegen probiert.

Grafenwiesen.Seit einiger Zeit müssen die beiden Grafenwiesener Altstörche Erni und Alfons auf den Kaminen der Allemann GmbH ein Ausweichquartier beziehen, da das Jungstorchentrio eifrig damit beschäftigt ist, erste Flugübungen durchzuführen.

Der Horst auf dem Fabrikschornstein ist in den letzten Tagen für fünf Störche zu eng geworden. Aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahren weist der LBV die Bevölkerung darauf hin, dass die Bahnstrecke Lam - Bad Kötzting - Cham und die Staatsstraßen in diesem Bereich eine potentielle Gefahr für die unerfahrenen Jungfernflieger darstellen. Der Landesverband für Vogelschutz bittet daher die Zugführer der Bahn und alle Autofahrer um erhöhte Wachsamkeit, vor allem in der Nähe von Storchenhorsten.

Zu gerne benutzen die Flugneulinge erhöhte Straßentrassen und das Bahngleis als Start- und Landebahn. Allen Storchenliebhabern ist das traurige Schicksal von „Einzelkind“ Franzi aus dem Jahr 2013 - der sich zu gerne auf dem erhöhten Bahndamm aufgehalten hat und bereits am zweiten Tag nach dem Verlassen des Horstes auf tragische Weise vom Zug erfasst wurde - in schmerzlicher Erinnerung und mahnt zu erhöhter Aufmerksamkeit. Verluste bei den Jungstörchen durch Straße, Zug und Strommasten sind leider keine Seltenheit.

Besonders im Monat Juli ist mit dem plötzlichen Auftauchen der Störche auf den Straßen und dem Bahngleis zu rechnen. (khp)

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