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Tiere

Stromschlag – zwei Jungstörche sind tot

Ein Jungstorch starb in Grafenwiesen am Freitag infolge eines Stromschlags, ein zweiter wurde am Samstagmorgen gefunden.

Da war die Storchenfamilie noch glücklich zu fünft beisammen.
Da war die Storchenfamilie noch glücklich zu fünft beisammen. Foto: Allemann

Grafenwiesen.Leider gibt es für den Storchenstandort Grafenwiesen herbe Verluste zu vermelden. Ein Jungstorch kam am Freitag bereits infolge Stromschlags ums Leben, ein zweiter wurde dann am Samstagmorgen gefunden. Vom Vogelkundler wurden auch hier die entsprechenden Hinweise auf einen Stromtod festgestellt. Die Energieversorger wollen zwar die Strommasten sicherer machen, allerdings gibt es gerade in unserem Landkreis „weiße Flecken“, in denen die Masten eben noch nicht entsprechend umgerüstet sind.

Verendende Vögel sind das traurige Resultat. LBV und Naturschutzbund informieren zu diesem Thema: Weißstörche behalten gerne den Überblick. Deshalb landen sie oft auf Strommasten. Doch die Mittelspannungs-Freileitungen der Überlandstromnetze bringen immer wieder den Tod: Mehr als die Hälfte aller Weißstörche sterben in Bayern durch Stromschlag und durch Zusammenstöße mit den Leitungen. Die Netzbetreiber sichern ihre gefährlichen Leitungen nur langsam. Auch wenn dies laut Bundesnaturschutzgesetz bis Ende 2012 hätte erledigt sein sollen.

Das Storchen-Tagebuch vom Horst auf dem Allemann-Kamin in Grafenwiesen schreibt Irmgard Engelhart unter: www.allemann-gmbh.de/cms/storchen/index.php.

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