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Nachruf

Trauer um Ideenzünder Robert Mühlbauer

Mit Robert Mühlbauer ist ein überaus engagierter Mitbürger der Gemeinde Grafenwiesen gestorben. Die Kommune trauert.

Robert Mühlbauer war vielseitig engagiert: Nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern auch in vielen Vereinen. Foto: khp
Robert Mühlbauer war vielseitig engagiert: Nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern auch in vielen Vereinen. Foto: khp

Grafenwiesen.Mit großer Betroffenheit wurde in Grafenwiesen die Nachricht vom Ableben von Robert Mühlbauer aus der Perlingerstraße aufgenommen. Wenige Monate vor Vollendung seines 81. Lebensjahres war er am Dienstagmorgen von dieser Welt abberufen worden. Um den angesehenen, engagierten und hilfsbereiten Mitbürger trauern allen voran die beiden Söhne Robert und Martin mit ihren Familien.

Im vergangenen November hatte Robert Mühlbauer noch im Kreise vieler Gratulanten seinen 80. Geburtstag feiern können. Mit dem Verstorbenen verliert die Gemeinde Grafenwiesen eine herausragende Persönlichkeit und einen ihrer großen Kommunalpolitiker. 36 Jahre lang hatte er unter drei verschiedenen Rathauschefs dem Gemeinderat angehört. Von 1990 bis 2002 setzte er sich als zweiter Bürgermeister der Gemeinde insbesondere auch für die Dorferneuerung Voggendorf, Thürnhofen und Matheshof ein. Sein kommunalpolitisches Engagement würdigte die Gemeinde mit der Verleihung der Bürgermedaille am 17. Dezember 2015. Bereits seit 2002 war er stolzer Träger der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze. Der am 11. November 1937 in Grafenwiesen Geborene fühlte sich in besonderer Weise zudem den Vereinen seines Geburtsortes zugetan und übte darin verschiedene Ehrenämter aus.

Beerdigung von Robert Mühlbauer

  • Sterberosenkranz:

    Der Sterberosenkranz für Robert Mühlbauer wird am heutigen Donnerstag um 19 Uhr in der Pfarrkirche in Grafenwiesen gebetet.

  • Requiem:

    Der Trauergottesdienst findet am morgigen Freitag um 18 Uhr, ebenfalls in der Pfarrkirche in Grafenwiesen statt. Die Urnenbeisetzung schließt sich dann dadran an.

  • Auszeichnungen:

    Der Verstorbene war Träger Bürgermedaille (2015), der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze (2002) und auch noch Ehrenmitglied des Sportvereins in Grafenwiesen (2001) (khp)

So stand er mehrere Jahre dem Sportverein als erster und danach als zweiter Vorsitzender vor, und genoss seit 2001 dessen Ehrenmitgliedschaft. Mehrere Vereine vertrauten jahrzehntelang auf seine Kompetenz als Rechnungsprüfer. Sehr verbunden war der Verstorbene außerdem dem Arbeitskreis Dorfgeschichte, dem Zündholzmuseum Grafenwiesen und dem Museumsverein. In die Erstellung des alljährlichen Dorfkalenders ließ er viel Herzblut fließen. Der Kapellenwanderweg beruht auf Idee und Umsetzung des Verstorbenen.

Als Wanderführer, Reiseleiter sowie Ersteller von Lichtbildvorträgen zum Thema „Bergmessen, Kircherl und Marterl“ machte er sich ebenfalls einen Namen. Unter anderem sein Einfallsreichtum brachte ihm den Ruf eines wahren „Ideenzünders“ ein – ganz nach dem Titel der von Josef Seidl gefertigten Porträtzeichnung, einem gemeinsamen Geschenk von Bürgermeister Josef Dachs und dem Altbürgermeister Josef Ritzenberger anlässlich des 80. Geburtstages von Robert Mühlbauer.

Nach dem Schulbesuch absolvierte Mühlbauer eine Lehre als Postzusteller und erlangte im Zuge steter Fortbildung die Stelle als Postbeamter im gehobenen Dienst. Die letzten Jahre bis zu seiner Pensionierung fungierte er als Leiter der Poststelle in Bad Kötzting. Im Jahre 1961 hatte er sich mit Thekla Sponfeldner vermählt, die ihm im Juni vergangenen Jahres im Tod bereits vorausgegangen war. (khp)

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