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Feuerwehr

Gute Ausbildung trug Früchte

59 Jugendliche absolvierten die Stufen 2 und 3 der Jugendflamme. Auch ein sportlicher Teil gehörte zur Prüfung.
Anton Feigl

Die Jugendlichen aus zehn Feuerwehren nach der bestandenen Prüfung mit den jeweiligen Jugendwarten, Kommandanten und Vorständen sowie KBI Florian Hierl (Dritter von rechts), KBM Christian Meier (hintere Reihe Dritter von links), IJW Michael Schrödl (Zweiter von rechts), Bürgermeister Alois Hamperl (Zweiter von links) und der Jugendbeauftragten Barbara Haimerl (links)  Foto: Anton Feigl
Die Jugendlichen aus zehn Feuerwehren nach der bestandenen Prüfung mit den jeweiligen Jugendwarten, Kommandanten und Vorständen sowie KBI Florian Hierl (Dritter von rechts), KBM Christian Meier (hintere Reihe Dritter von links), IJW Michael Schrödl (Zweiter von rechts), Bürgermeister Alois Hamperl (Zweiter von links) und der Jugendbeauftragten Barbara Haimerl (links) Foto: Anton Feigl

Rettenbach.Am vergangenen Samstag fand die Abnahme der Jugendflammen 2 und 3 des Inspektionsbereiches im Gerätehaus in Rettenbach statt. Insgesamt nahmen 59 Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren Rettenbach, Aumbach, Haag, Arrach, Beucherling, Altenkreith, Schillertswiesen, Zell, Falkenstein und Dieberg an dieser Prüfung teil. Dabei absolvierten 34 Nachwuchsfeuerwehrler die Stufe 2 und 25 die Stufe 3.

Nach disziplinierter und aufschlussreicher Vorbereitung durch ihre Jugendwarte gingen sie der Prüfung entgegen und stellten ihr Wissen, ihr Können, ihre Schnelligkeit und ihre Fertigkeiten in verschiedenen Übungen unter Beweis. Bei Stufe 2 galt es, einen Brustbund anzulegen, eine Aufgabe in Erster Hilfe (Stabile Seitenlage) und den Aufbau eines improvisierten Wasserwerfers zu bewältigen und Fragen aus Politik bzw. zum Feuerwehrwesen richtig zu beantworten.

Für das Erreichen der Stufe 3 waren verschiedene Einzelübungen, wie das Anlegen eines Brustbundes, das Erkennen von Gefahrgut- und Hinweiszeichen, das Befestigen eines Mastwurfs mit Halbschlag an einer Feuerwehraxt, verschiedene Knoten und Fragen zur Ersten Hilfe nötig. Auch ein sportlicher Teil als Gruppenaufgabe, die aus dem Transport von Sandsäcken bestand, gehörte dazu.

Richtige Ausführung war wichtig

Dabei wurde von den Schiedsrichtern an den jeweiligen Stationen viel Wert auf die Sauberkeit und das richtige Ausführen der einzelnen Disziplinen gelegt. Unter der Leitung von IJW Michael Schrödl zeigte jedoch der Nachwuchs sein Gelerntes mit Bravour.

Anschließend freute sich KBI Florian Hierl im Gerätehaus über die große Anzahl an Jugendlichen, Kommandanten und Vorstände der jeweiligen Wehren sowie die Anwesenheit von Bürgermeister Alois Hamperl und der Jugendbeauftragten Barbara Haimerl. Haimerl war es an diesem Tag ein großes Anliegen, allen danke zu sagen für dieses ehrenamtliche Engagement, denn es wurden dafür wieder viele Stunden in die Ausbildung investiert.

Sie gratulierte zu den gezeigten Leistungen und hoffte, dass alle den Feuerwehren treu bleiben. Bürgermeister Alois Hamperl betonte, dass die Jugendflammen Stufe 2 und 3 auf dem Weg zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau sehr wichtig seien. Im Landkreis Cham müssten rund 2800 Einsätze pro Jahr – Verkehrsunfälle, Brände und Katastrophen – bewältigt werden und da brauche man gut ausgebildete Feuerwehrkräfte.

Dank an die Jugendwarte

Dann sagte er an die Jugendlichen gewandt: „Danke, dass Ihr Euch ausbilden lasst.“ Er dankte auch der FFW Rettenbach, die Ausrichter der diesjährigen überörtlichen Veranstaltung war und beglückwünschte die Jugendlichen zur bestandenen Prüfung. Dann lud er alle zur Präventionsveranstaltung am 15. Oktober ins Gerätehaus ein.

Bevor dann jeder Teilnehmer das verdiente Abzeichen erhielt, dankte auch KBI Hierl noch der FFW Rettenbach für die Organisation, die Überlassung der Gerätschaften, die Verpflegung und den Schiedsrichtern. Sein besonderer Dank galt jedoch den Jugendwarten für die gute Ausbildung und Inspektionsjugendwart Michael Schrödl mit seinen Vertretern. (rto)

stufe 3

  • Gruppenaufgabe:

    Auch ein sportlicher Teil als Gruppenaufgabe, die aus dem Transport von Sandsäcken bestand, gehörte dazu.

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