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Gaudi

Flotte Hitparade mit Dieter Thomas Heck

Die Mitglieder des Frauenbund-Ortsverbandes Hohenwarth stellten für den Weiberfasching ein illustres Programm auf die Beine.

  • Zahlreiche bunte Maschkerer wurden bei der Maskenprämierung ausgezeichnet. Fotos: kjp
  • Bei den Sketchen des Frauenbunds gab es viel zu lachen.
  • Das waren die „Stars des Abends“.

Hohenwarth.Wehe, wenn sie losgelassen: Am Freitag herrschte Ausnahmezustand im Gasthaus Klier in Hohenwarth. Fanni Köppl, Vorsitzende des Frauenbunds mit ihrem Team, hatte zum Weiberfasching geladen und alle kamen. Maschkerer-Gruppen, freche Marienkäfer und fleißige Bienchen, brave Engelchen und finstere Teufel, friedliche Schäfchen und schiache Hexen, sogar das Altenheim hatte sich auf den Weg gemacht, um dabei zu sein.

Das KDFB-Führungsteam hatte sich originell verkleidet und empfing die Gäste als Schneewittchen und sieben Zwerge, auch die böse Stiefmutter fehlte nicht. Fanni Köppl begrüßte auch Pfarrer Franz Weber sowie die Frauenbundmitglieder aus Grafenwiesen, Haibühl und Eschlkam.

Dann legte sie das Zepter in die Hände von „Kapitän Erwin“. Dieser sorgte an diesem Abend für Stimmung und musikalische Unterhaltung. Die Tanzfläche war immer belegt, nur bei den Einlagen wurde sie geräumt.

Den Anfang im Reigen der Einlagen machte die Gruppe „Laudatio“. Bewohnerin Scholastika erklärte die täglichen Aktivitäten im Altenheim, vom Rennfahren auf den Gängen bis hin zu den Anmache-Sprüchen des „geilen Dieters“. Die Akteure hatten sofort die Lacher auf ihrer Seite. Die Lacher auf seiner Seite hatte auch „der alte Sepp“ (Marianne Gmach), der bei seiner frühen Liebe, der Res, die er 1926 beim Schützenball kennengelernt hatte, zum Fensterln kam, wie er es einst versprochen hatte. Aber er stellte fest: „Auf die Frauen ist kein Verlass.“ Das Stimmungsbarometer stieg auf den Höhepunkt, als die dritte Einlage zur Aufführung kam: „Die Unterschiede beim Duschen bei Frau und Mann“.

Die Maskenprämierung

Der Abend verging wie im Flug, schon hieß es: Aufstellung zur Maskenprämierung. Die Jury, bestehend aus der Vorstandschaft des Frauenbunds und verstärkt von Pfarrer Franz Weber, hatte es nicht leicht, die ersten Plätze zu bestimmen. Aus den vielen kostümierten Gruppen und Einzelpersonen kamen die „Bewohner des Altenheims“ auf den 1. Platz, gefolgt von den Sumoringern und den schiachen Hexen. Die Nächstprämierten waren der alte Mann und seine Frau, die zwei Schweinchen und ihr Hirte, die Herde Schafe, Engel und Teufel, Marienkäfer und Bienchen und ein Gruppe von Hippies. Keiner der Maskierten ging leer aus. Ohne ein Schnapserl kamen sie nicht auf ihren Platz zurück.

„Bayerisch für Anfänger“

Zur vorgerückten Stunde gab es eine weitere Einlage. Dieter Thomas Heck machte Station im Klier-Saal und hatte als Gast Karel Gott und Darinka dabei. Mit ihrem Song „Fang das Licht“ stürmten sie nach vielen Jahren wieder Platz 1 in der Hitparade – die Fans überhäuften die Stars mit Blumen. Heiter ging es weiter mit der Lektion „Bayrisch für Anfänger“. Eine rothaarige Moderatorin übersetzte die derbe Aussprache des Bauern Hubsi ins Hochdeutsche. Viel zu schnell vergingen die Stunden. Bis weit nach Mitternacht wurde getanzt und gefeiert. (kjp)

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