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Bilanz

Bad Kötztings Tourismus wächst

185 000 Übernachtungen von Feriengästen verbucht Bad Kötzting im vergangenen Jahr. Doch die Stadt will noch mehr erreichen.

Kurdirektor Sepp Barth freut sich über die gestiegenen Übernachtungszahlen. Foto: Archiv
Kurdirektor Sepp Barth freut sich über die gestiegenen Übernachtungszahlen. Foto: Archiv

Bad Kötzting.Nur knapp unterschritt die Stadt die „magische Grenze“ von 200 000 Übernachtungen im vergangenen Jahr. Das erklärte Kurdirektor Sepp Barth am Ende der Stadtratssitzung am Dienstagabend.

Rund 185 000 Übernachtungen seien im vergangenen Jahr gezählt worden, „ohne die Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin“, wie er betonte, da es sich um ein Krankenhaus handle. Das allerdings nur in der maßgeblichen Kategorie der Anbieter mit „mehr als neun Betten“ – zusammen mit den Anbietern mit weniger Betten wurden über 199 000 Übernachtungen gezählt. Zum Vergleich: Lam hat etwa 223000 Übernachtungen im selben Zeitraum vorzuweisen.

Auslastung von 45 Prozent

In Bad Kötzting könnten die Betriebe mit diesem Ergebnis außerdem eine Auslastung von rund 45 Prozent vorweisen, wie Barth erklärte. Auch die Frage, ob das „Bad“ im Namen der Stadt „etwas gebracht“ habe, konnte er mit einem Vergleich mit den Zahlen von 2005 ziehen: Damals seien es noch 150 000 Übernachtungen pro Jahr gewesen. „Das ist ein schöner Schnitt“, sagte er deshalb, der „vor allem für die gewerblichen Anbieter als sehr erfreulich zu bewerten“ sei.

Forderung aus dem Stadtrat

Stadtrat Dr. Thomas Klyscz (FW) freute sich in seiner Reaktion über diese Zahlen und forderte mit Blick auf die Vorreiter-Rolle des Altlandkreises Kötzting auf dem Touristischem Sektor, dass ein noch zu schaffendes Tourismus-Referat beim Landkreis mit einem Vertreter aus diesen Orten zu besetzen sein müsse.

Das sei aber noch Zukunfts-Musik, äußerte sich sein Partei-Kollege, Bürgermeister Markus Hofmann. Barth meinte aber hinsichtlich des bekannten Ost-West-Gefälles bei den Gewerbesteuer-Einnahmen im Landkreis: „Der Altlandkreis ist klar der Tourismus-Schwerpunkt, die andern sind halt die Gewerbesteuer-Millionäre.“ Der Nutzen für den Landkreis sei aber nicht zu unterschätzen. (wf)

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