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Die Stadt in der Lettischen Schweiz

Die Partnerstadt Sigulda im Baltikum hat mit Bad Kötzting auch die Nähe zu Wintersportgebieten gemeinsam.

Die restaurierte Burg Turaida ist eine der bekanntesten Wehranlagen aus der Zeit der Kämpfe zwischen Balten, Liven und Kreuzrittern.
Die restaurierte Burg Turaida ist eine der bekanntesten Wehranlagen aus der Zeit der Kämpfe zwischen Balten, Liven und Kreuzrittern. Foto: Zvejnieks

Bad Kötzting.Es ist schon eine ganz große Sache im kommenden Mai, auf die sich die Stadt Bad Kötzting heute schon vorbereitet: Denn vom 11. bis 14. Mai werden rund 200 Gäste aus allen 27 Douzelage-Partnerstädten Bad Kötztings zum „Jahrestreffen“ (General Meeting) erwartet. In einer Serie stellen wir Ihnen die Partnerstädte Bad Kötztings vor. Eine der jüngsten Partnerstädte von Bad Kötzting steht heute auf dem Plan: Sigulda in Lettland liegt 53 Kilometer nordöstlich von Riga im Urstromtal der Gauja, hat 11000 Einwohner und ist seit 1928 Stadt. Die Region um Sigulda wird aufgrund ihrer reizvollen Landschaft auch als Lettische Schweiz bezeichnet. Sigulda verfügt über atemberaubende Berghänge für all jene, die den Nervenkitzel suchen und bietet lange, hochinteressante Wege hinein in die Vergangenheit. Sigulda veranstaltet darüber hinaus Musikveranstaltungen für jeden Geschmack.

Sigulda zog schon immer Besucher aus aller Welt an, die den herrlichen Ausblick über das Tal sehen und die Sehenswürdigkeiten entdecken wollten, die seit Jahrhunderten in großer Zahl in der Stadt und der Umgebung zu finden sind. Sigulda ist auch als Wintersportgebiet weltbekannt. Nicht weit vom Stadtrand entfernt befinden sich kleinere Sprungschanzen und die Bob- und Rennschlittenbahn mit einer Länge von 1200 Metern. Jedes Jahr finden hier nationale und internationale Wettbewerbe statt.

Aus der Zeit, als die Stämme der Balten und Liven gegen die deutschen Kreuzritter kämpften, hat Sigulda geheimnisvolle Legenden erhalten und auch mächtige Burgen, die nur einen Steinwurf voneinander entfernt sind. Die bekannteste von ihnen ist die restaurierte Burg Turaida.

Sklandrausis

Zutaten: 400g Roggenmehl; 100g Butter; 1 Tasse warmes Wasser; 1 Teelöffel Zucker; 1/2 Teelöffel Salz; 7 mittelgroße Karotten; 2 Esslöffel saure Sahne; 2 Esslöffel Honig; 1 Ei; 2 mittelgroße Kartoffeln; 100 ml Milch; 25g Butter

Sklandrausis
Sklandrausis Foto: Denis Tarasov

Zubereitung: Karotten schälen, in Viertel schneiden, in einer Pfanne, mit Wasser bedeckt, gar kochen. Kartoffeln schälen, in Viertel schneiden, in einer anderen Pfanne, mit Wasser bedeckt, gar kochen. Während das Gemüse kocht, den Teig zubereiten. Salz und Zucker in Wasser auflösen. Das Mehl mit Butter mischen, Salz- und Zuckerwasser zugeben, verrühren. Den Teig fünf bis sieben Minuten kneten, bis er sich formen und ausrollen lässt. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig 3 bis 5 mm dick ausrollen. Mit einem Plätzchenausstecher (Durchmesser 8cm ) 15 Kreise ausstechen, dann 1 cm Rand hochbiegen, um Teigtaschen zu formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Füllung: Karotten in einem Mixer mit Honig, Ei und saurer Sahne 20 Sekunden mixen. Kartoffeln abgießen, zerstampfen, bis sie glatt sind, Milch und Butter zugeben, rühren, bis sie eine Masse bilden. Teigtaschen: 1 Teelöffel Kartoffelbrei und danach 1 Teelöffel Karottengemisch aufstreichen. Auf Backblech 15 bis 20 Minuten backen, bis der Teig gar ist und die Füllung eine leicht goldene Färbung annimmt. Sie wird kalt zu Tee oder Milch gegessen.

Wissen: Sklandrausis war das erste lettische Gericht, das von der Europäischen Kommission den Status „Echt Traditionelle Spezialität“ verliehen bekam, womit es sich auf dem gleichen Rang befindet wieetwa Champagner, Gorgonzola und Camembert.

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