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Lam

57 000 Euro für die Beleuchtung der Turnhalle

Aufgrund der Bewilligung von beantragten Fördermitteln für den Einbau energieeffizienter LED-Technik entschloss sich der Marktgemeinderat Lam, die energetische Sanierung der Beleuchtung der 1990 erbauten Doppelturnhalle jetzt in Angriff zu nehmen.
Maria Frisch

Die Beleuchtung der Doppelturnhalle ist nun auf LED umgerüstet. Im Bild sind Xaver Wollinger, Christian Piendl mit einem der alten Strahler, Hausmeister Hans Koller und Bürgermeister Paul Roßberger mit einer der LED-Leuchten. Foto: Maria Frisch
Die Beleuchtung der Doppelturnhalle ist nun auf LED umgerüstet. Im Bild sind Xaver Wollinger, Christian Piendl mit einem der alten Strahler, Hausmeister Hans Koller und Bürgermeister Paul Roßberger mit einer der LED-Leuchten. Foto: Maria Frisch

Lam.Das Gewerk Beleuchtungstechnik wurde mit einer Angebotssumme von 57 980 Euro an Elektro Wollinger in Eschlkam als günstigsten Bieter vergeben. Die Ausschreibung tätigte das Ingenieurbüro Christl in Cham, im Speziellen Christian Piendl.

„Die Vorbesprechung war schon vor Ostern, weil die grundlegende Absicht bestand, dass wir die Umrüstung in den Ferien und somit in einer schul- und trainingsfreien Zeit durchführen“, sagte Bürgermeister Paul Roßberger bei einer kurzen Abschlussbesprechung am Dienstag und blickte damit zurück. Obwohl die alten Strahler noch funktionstüchtig waren, sind die „Stromfresser“ mit begrenzter Lebenserwartung aufgrund der allgemeinen Materialermüdung nach fast 30 Jahren überholt. „Die eingebauten Leuchtmittel sind in zwei Jahren nicht mehr erhältlich“, weiß Christian Piendl vom Ingenieurbüro Christl in Cham. Die Firma Wollinger lag schon am Dienstag gut im Zeitplan. Im Zuge der Arbeiten wurde festgestellt, dass nicht mehr alle Lautsprecher funktionstüchtig sind. Soweit notwendig, schuf die beauftragte Firma Abhilfe. „Das Gewerk umfasst auch die Ausstattung der Flure und Toiletten mit kompletten LED-Lampen“, sagte der Rathauschef. Aufgrund der Bestimmungen im Förderprogramm genügte es nicht, nur die Leuchtmittel auszutauschen, sondern es mussten die kompletten Lampen der Turnhalle zeitgemäß ersetzt werden.

„Bei der Energieeinsparung liegen wir bei 69 Prozent. Die Amortisationszeit beträgt bei LEDs durchschnittlich sieben Jahre, bei der Turnhallenbeleuchtung sind es im Schnitt sogar nur vier Jahre“, bezifferte Roßberger die Zeit. Bei geringerer Brenndauer dauere es entsprechend länger, bis die Anschaffungskosten durch den Nutzen gedeckt sind. Nebenbei steigere sich die Leuchtstärke um 25 Prozent. Es werde alles nur mehr über Bewegungsmelder eingeschaltet. Die Hallenbeleuchtung schalte sich via Zeitschaltuhr um 23 Uhr aus. „Diese Regel- und Steuertechnik ist ein Muss, aber in der heutigen Zeit durchaus sinnvoll“, bestätigte der Bürgermeister. Noch ein Vorteil: Durch das vorhandene Gerüst konnte Hausmeister Hans Koller das Gebälk unter dem Sichtdachstuhl der Turnhalle erstmals seit 1990 mit dem Akkustaubsauger komplett reinigen. (kli)

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