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Angriff auf UFB und FW-Kollegen Lam

Die Freien Wähler Umland skizzierten in Lam ihre Ziele. 90 Prozent der Beschlüsse wurden einstimmig getroffen, sagt Stephan Jarosch.
von Maria Frisch

Das Gerätehaus Engelshütt ist ein Schmuckstück geworden.  Foto: Maria Frisch
Das Gerätehaus Engelshütt ist ein Schmuckstück geworden. Foto: Maria Frisch

Lam.Richard Liebl eröffnete die Wahlversammlung Freie Wähler Umland beim Postwirt in Frahels. Ihm missfielen die Forderungen der Freien Wähler Lam zum Thema „Frauen in der Feuerwehr“, die Listenführer Wolfgang Bergmann in den Ring geworfen hat. Darüber zu entscheiden, sei Sache der einzelnen Feuerwehr. Falls er etwas dagegen einzuwenden habe, dass die FFW Lam keine weiblichen Aktiven habe, solle er persönlich mit der Vorstandschaft reden, riet Liebl. Bergmanns Vorhaltungen torpedierten das Verhältnis der beiden Ortsfeuerwehren, sagte Liebl.

Listenführer Stephan Jarosch, seit dieser Periode Mitglied im Marktrat, beschränkte sich in seiner Rückschau auf einige Baumaßnahmen. Dies waren unter anderem der Anbau des FFW-Gerätehauses in Engelshütt, die Park-and-Ride-Anlage am Bahnhof oder der Breitbandausbau.

Reparaturen am Osserbad

Das Osserbad beschäftige den Marktrat permanent. Aufgrund des Alters fallen die Reparaturen in anderen Dimensionen an. „Wenn wir bei den gegenwärtigen schneelosen Wintern kein Osserbad hätten, könnten wir den Feriengästen keine Alternative bieten“, machte Jarosch bewusst.

Als vorausschauend habe sich die Bohrung eines Tiefbrunnens in Buchetbühl bewährt. Die Zusammenführung beider Wasserversorger in der Gemeinde sei durch das Verhandlungsgeschick mit den Behörden möglich gemacht worden. „Wir haben viel umgesetzt“, wies Jarosch Aussagen von Mitbewerbern zurück, die das Gegenteil behauptet hatten. Natürlich sei bekannt, dass etliche Probleme noch nicht gelöst sind, aber der Marktrat habe auch vorausschauend zu agieren.

Bemerkenswert fand Jarosch, dass um die 90 Prozent aller Entscheidungen einstimmig fielen. Das habe auch die UFB bestätigt. Deshalb sei er erstaunt, dass sich die UFB immerzu ungerecht behandelt fühle. Auf deren Wahlprogramm stünden nur Punkte, die man schon lange im Fokus habe, bei denen die Planungen schon liefen bzw. abgeschlossen seien. „Da ist nichts Neues dabei“, konstatierte Jarosch. Der von der UFB propagierte faire Umgang und das Zulassen von anderen Argumenten habe er selbst schon anders erlebt. „Wer im Glashaus sitzt, solle nicht mit Steinen werfen“, empfahl der Listenführer. Ein gutes Beispiel für funktionierende Kommunikation seien die Jugendbeauftragten Paul Roßberger und Steffi Obermeier-Frisch. Voraussetzung für die Fraktionsgemeinschaft der FW Umland mit der CSU sei von Anfang an gewesen, dass jeder so abstimmt, wie er es für richtig hält. Dies werde gelebt.

„Anmaßender“ Auftritt

Erste Maxime und Leitmotiv des Marktrates sei, die Lebensqualität für die Bürger in Lam zu halten und weiter zu verbessern. „Dazu müssen wir die entsprechenden Lebensbedingungen schaffen. Parteizugehörigkeit spielt dabei keine Rolle“, so Jarosch. Er ärgerte sich über den Auftritt von Wolfgang Pilz bei der Wahlveranstaltung der Freien Wähler. „Da kommt einer aus einer anderen Kommune und will uns erzählen, was wir in Lam zu tun haben.“ Dies sei anmaßend und respektlos.

Die Ideen

  • Voraussetzungen:

    Für die Zusammenarbeit müssten die politischen Mitbewerber sich nicht nur darauf beschränken, die anderen zu kritisieren, war man sich einig.

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