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Beste Bedingungen für Skitage

Grundschüler aus Lam und Lohberg waren vier Tage auf den Pisten und in der Loipe unterwegs und feilten an ihrem Können.
Von Maria Frisch

  • Die Loipenfüchse zogen ihre Runden auf den Strecken innerorts bei der Grundschule. Fotos: Frisch
  • Enorme Fortschritte machten die Buben und Mädchen auf den Arberpisten.

Lam. Eine Woche Open-Air-Unterricht – schöner kann Schule nicht sein, empfanden es die Grundschüler aus Lam und Lohberg in der vergangenen Woche. Die Terminwahl war optimal. „Hervorragende Pistenbedingungen und kein Anstellen an den Liften, da noch keines der Bundesländer Winterferien hat“, brachte Thomas Heitzer die erleichterte Durchführung der Skiwoche auf den Punkt. Das Wichtigste in der Rückschau: Es verlief alles verletzungsfrei.

Die Organisation übernahm in bewährter Weise Konrektor Thomas Heitzer. Er bewies schon beim Wetter ein „glückliches Händchen“, denn es herrschte durchwegs Sonnenschein und passables Winterwetter. Froh waren die Bildungseinrichtungen über das Angebot der Arber-Bergbahn, sich zwei Tage kostenfrei auf den Arberpisten aufzuhalten. „Wir hatten heuer sogar eine Anfängergruppe in Ski alpin“, freute sich Heitzer.

Die Vorliebe für den fahrbaren Untersatz war wieder alpinlastig. 80 Erst- bis Viertklässler wedelten lieber am Bayerwaldkönig talwärts, während 50 auf der Lohberger Ortsloipe dem Langlauf frönten. Die Loipenfüchse und Pistenfreaks der Nachbarkommunen waren bis in die Haarspitzen motiviert, um eine gute Figur zu machen. Es dauerte schon eine Weile, bis die gleitenden Untersätze unter den Füßen gehorchten. Aber nach einigen Übungseinheiten sah man durchwegs geübte Alpinfahrer und Nordische.

Die Betreuung teilte sich das Lehrerkollegium sowie einige Helfer aus den Sparten Ski alpin der Nachbarvereine Lam und Lohberg. Am Bayerwaldkönig feilte federführend Thomas Heitzer beim Privatunterricht an der Technik. Auf der Loipe auf der Huberwiese begleitete Bernhard Vogl die Runden. Er hatte sich auch um die Ausleihe der Langlauf-Skier und die Einteilung der Langlauf-Lehrer gekümmert.

„Jeder darf, soll und kann mitfahren“, brachten es die Lehrkräfte auf den Punkt. Auf dem Arber überließ die Bergwacht unter Federführung des Bergwachtlers und ehemaligen Konrektors Gerd Paulus die Hütte zum Aufwärmen. Natürlich wären die Buben und Mädchen bei den Schulskitagen gerne in die Verlängerung gegangen. Doch der Freiluftaufenthalt bog trotz des höheren Spaßfaktors nach vier Tagen in die Zielgerade ein.

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