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Bewegung in der Fürstenzeche

Thomas Obermüller soll durch Lamer Silberbergwerk führen. Die Tafel liefert künftig Lebensmittel nach Lam.
Von Maria Frisch

Historischen Bergbau hautnah erfahren kann man im 500 Jahre alten Silberbergwerk „Fürstenzeche“ in Lam. Der Stollen soll wieder zur Touristenattaktion werden.Foto: Cizek
Historischen Bergbau hautnah erfahren kann man im 500 Jahre alten Silberbergwerk „Fürstenzeche“ in Lam. Der Stollen soll wieder zur Touristenattaktion werden.Foto: Cizek

Lam.Die Bad Kötztinger Tafel war Thema der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats. Bürgermeister Paul Roßberger setzte das Gremium über den Besuch von Arnfried Lausch von der Bad Kötztinger Tafel in Kenntnis, der vom Markt Lam mit einer Spende unterstützt werden wird.

Die Ehrenamtlichen der Tafel haben einen zweiten Kühlwagen angeschafft. In Zukunft sollen die Gemeinden im Altlandkreis angefahren werden, um Lebensmittel zu deponieren, wo sie sie die Kunden abholen können. Die Lebensmittel erhalten alle Bürger mit einem Berechtigungsschein.

Uli Lemberger erkundigte sich nach dem Sachstand bezüglich der Fürstenzeche. Der Vorsitzende erläuterte, dass die Übergabe des Bergwerks mit dem bisherigen Erlaubnisinhaber Thomas Obermüller und Vertretern des Bergamts Nordbayern in Kürze erfolgen wird. „Wir werden das weitere Vorgehen besprechen. Wir brauchen für die Führungen Fachpersonal“, wünscht sich Roßberger Thomas Obermüller als Führer. Eine Anfrage gab es in der Zwischenzeit für den Betrieb der Fürstenzeche. Der Betriebsplan sei schon auf die Marktgemeinde übergegangen, damit sein der Markt berechtigt, das Besucherbergwerk zu betreiben.

Ende Januar informierten die Vertreter der Dorferneuerung hauptsächlich über die Fördermöglichkeit der Marktplatzsanierung, aber auch, wo und wie man sich für weitere Plätze Unterstützung holen kann.

Tourismus-Etat wird erhöht

Am Montag fand die Anliegerversammlung über die Hopfenwaldstraße als Projekt des Kernwegenetzes statt. Der Markt möchte die Hopfenwaldstraße als Kernweg ausbauen. „Wir brauchen von allen die Zustimmung, um die Maßnahme durchführen zu können“, so der Bürgermeister. In der Vereinbarung über die Zusammenarbeit als touristische Arbeitsgemeinschaft Lamer Winkel ab 2020 wurde geändert, dass die Tourist-Infos künftig 6000 Euro mehr Etat erhalten sollen.

Gemeinderat in Kürze

  • Advent, Advent:

    „Die Weihnachtsbeleuchtung ist noch nicht abmontiert“, erinnerte Josef Neumeier. Der Bürgermeister sicherte die baldige Demontage zu.(kli)

Begründet wurde die Aufstockung mit dem Engagement in den Sozialen Medien. Die Bürgermeister haben sich darauf verständigt, dass jede Gemeinde künftig 2000 Euro mehr aufwendet. Für Anzeigenwerbung in Internet und Printmedien stehen den Touristikern nun 90 000 Euro zur Verfügung. Das Votum fiel einstimmig.

Der gemeindliche Teil der Sanierung der Friedhofsmauer sei abgeschlossen, informierte Bürgermeister Roßberger.

Die Baufirma veranlasste zusätzlich den Einbau einer Drainage und eines wurzelsicheren Vlieses, damit die Feuchtigkeit, die von oben und der Friedhofseite eindringt, möglichst frühzeitig abgeleitet werden kann.

Friedhofsmauer ist saniert

„Die Rechnung war mit 21 827 Euro fast eine Punktlandung“, so Roßberger. Die Kostenschätzung über den Denkmalschutz lag bei 150 000 Euro, wobei die Gemeinde 110 000 Euro zu tragen gehabt hätte. Aus Sicht der Pfarrei gab Willi Zitzl an, dass nur noch die stiftungsaufsichtsrechtliche Genehmigung aus Regensburg fehlt. „Wenn wir die haben, können wir starten“, kündigte Zitzl an.

Stephan Jarosch erkundigte sich nach dem Rücklauf der Zustimmungserklärungen zur Zusammenlegung der Wasserversorgung. Es fehlen sechs Unterschriften, zum Teil von auswärtige Besitzern von Bauplätzen.

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