MyMz
Anzeige

Lam

Das Mädchen, das mit den Tieren spricht

Das Musical war das Highlight des Sommerfestes in der Grund- und Mittelschule. Die Aula platzte aus allen Nähten.
Maria Frisch

Der Jäger wurde aus der Grube gezogen.  Foto: Maria Frisch
Der Jäger wurde aus der Grube gezogen. Foto: Maria Frisch

Lam.Nach wochenlangen Proben der Schulspielgruppe unter der Leitung von Jeanni Grassl und des Schulchors unter Regie von Rudi Grassl war es am vergangenen Freitag soweit: Das Musical „Das Mädchen, das mit den Tieren spricht“ wurde beim Sommerfest der Grund- und Mittelschule in der Aula, die zum Bersten voll war, uraufgeführt und avancierte zu einem Riesenerfolg. „Die Proben haben sich gelohnt“, war auch Rektor Josef Baumann nach den Beifallsstürmen voll des Lobes.

„San da viel Leit, wahrscheinlich wolln de alle wissen, wos bei uns im Woid da los ist“, stellte der Uhu auf seinem Beobachtungsposten auf dem Baum fest. Im Wald half indes die Liesl den Tieren, heilte hier eine Pfote und unterstützte dort die Familie Fuchs. Sie konnte sich mit den Viecherln unterhalten und erntete für ihre Hilfsbereitschaft Dank von allen Seiten. Die passende Liedauswahl, der kräftige Gesang des Schulchors, den Rudi Grassl auf dem Akkordeon begleitete, zauberten ein ansprechendes Ambiente.

„A Falle, obacht!“, warnten sich die Vierbeiner gegenseitig vor dem getarnten Loch, das der Jäger, der Onkel des Mädchens, ausgehoben und getarnt hatte. Liesl befreite indes ein ins Netz gegangenes Rebhuhn und schloss mit ihm Freundschaft. Dann musste sie sich sputen, weil sie ihren Onkel zuhause erwartete. Der schimpfte wie gewohnt über ihre Tierliebe und ihre Freundschaften und brachte keinerlei Verständnis dafür auf. Aus Unachtsamkeit fiel er in seine eigene Falle, aus der er sich nicht mehr befreien konnte. Nur um der Liesl einen Gefallen zu tun, halfen ihm die Tiere aus der misslichen Lage. Der Jäger gelobte, keine Viecher mehr zum Spaß zu töten. Dies wurde ordentlich gefeiert. Jeanni Grassl bedankte sich bei zahlreichen Helfern, die die Aufführung möglich gemacht haben: Bei den Lehrerkolleg(inn)en, die die Kinder zu den Proben freistellten, insbesondere bei Sabine Friedl, die hin und wieder beide erste Klassen betreute. Ein Dank galt ebenso Angelika Schlagbauer und Gabriele Köppelle-Bjeljac, die mit den Kindern die Masken bastelten, Karin Ackermann, die das Jägerhaus so schön verziert hat, dem Team der OGT, das bei den Rebhuhnkostümen Hand anlegte. Anerkennung zollte Grassl des Weiteren Hausmeister Hans Koller, der alles Mögliche beschaffte, das gebraucht wurde, den Kindern, die verschiedene Sachen aus der Turnhalle herauftrugen. „Da ich einige neue Kostüme anschaffen musste, war ich froh über die Spende der Lamer Theatergruppe“, gestand Jeanni Grassl. Wichtig für das Gelingen war Petra Amberger, die die Proben und die Aufführung als Souffleuse unterstützte. Dafür überreichte Josef Baumann einen Blumenstrauß. Grassl und Baumann bedankten sich noch bei den Eltern, die beim Textlernen zur Seite standen.

Um weitere Kinder in die Darstellungen einzubinden, war ein Programm vorgelagert; so setzten sich die beiden Tanzgruppen von Oksana Grygorenko in Szene. Neuland war eine Seilkür, neudeutsch Rope-Skipping, bei der die Darsteller Fitness und Musikgespür brauchten. Am Rande gab Josef Baumann bekannt, dass Lisa Lohberger Platz eins bei den Judo-Oberpfalzmeisterschaften erreicht hat. (kli)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht