MyMz
Anzeige

Arbeiten

Das Osserbad ist fast wieder startklar

Nach 14 Tagen Revision ist das Lamer Bad ab 23. April wieder geöffnet. Demnächst wird auch die Außenrutsche saniert.
Von Maria Frisch

Das Anbringen der vorher fehlenden Dampfsperre am Dachüberschuss ist geschafft.  Foto: Maria Frisch
Das Anbringen der vorher fehlenden Dampfsperre am Dachüberschuss ist geschafft. Foto: Maria Frisch

Lam.„In den vergangenen zwei Wochen wurden sämtliche Becken im Hallenbad ausgelassen und alles gründlich durchgeputzt“, blickte Bürgermeister Paul Roßberger kurz auf die Revision zurück, die am Freitag endet. Ab Samstag, 23. April, ist wieder regulär geöffnet.

Innerhalb der 14-tägigen Revisionszeit wurde die hocheffiziente Aktivkohle in den Filterbehältern aufgefüllt, durch die das Hallenbadwasser läuft, um die Trinkwasserqualität sicherzustellen. „Alle zehn Jahre kommt es zu einem kompletten Austausch des Filtermaterials und das ist bei der heurigen Herbstschließung der Fall“, erläuterte der Bürgermeister bei einem Rundgang am Mittwoch.

Neuer Anstrich fürs Osserbad

Die Mitarbeiter waren gerade beim Befüllen der Hallenbecken. In der Ferienzeit gebe es keinen Schließtag, betonte der Bürgermeister aufmerksam. In den letzten Tagen waren die Maler da und verpassten den Säulen im Beckenbereich, den Rutschen und zwei Decken einen neuen Anstrich. Turnusmäßig waren auch einige Fliesenausbesserungen mitsamt dem Nachspritzen der Silikonfugen fällig.

„Mittlerweile sind wir im gesamten Badbereich rundum.“

Paul Roßberger, Bürgermeister

Zu den normalen Grundreinigungsarbeiten zählt auch die komplette Zerlegung und Waschung der Saunen. „Alles blitzt und ist blank“, fasste der Rathauschef seine Eindrücke zusammen. Außerdem fuhren die Mitarbeiter mit der Wärmedämmung des Dachüberschusses fort. „Mittlerweile sind wir im gesamten Schwimmbadbereich rundum“, war der Bürgermeister froh, dass diese Sanierung geschafft ist. Man habe gerade beim letzten Stück gesehen, dass es dringend nötig war. Die Problematik, die sich in diesem Winter wieder zeigte, war, dass sich gerade an jenen Stellen, wo noch nicht isoliert war, viel Schwitzwasser sammelte. In der kalten Jahreszeit machte sich zudem einige Male ein Wassereintritt am Dach bemerkbar, weil die PVC-Folie durch UV-Strahlen anfälliger für Risse wurde.

Außenrutsche ist schon 35 Jahre alt

Die Firma Josef Gmach wird sich das Ausmaß der Schäden demnächst noch genauer ansehen, um zu beratschlagen, wie weiter vorzugehen sei. Nach der Öffnung am Samstag, tritt dennoch kein Stillstand ein, weil sich eigentlich nahtlos die Vorbereitung der Freibadsaison anschließt. Wegen der Außenrutsche, die mittlerweile 35 Jahre alt ist, kommt demnächst eine Fachfirma, die rund eine Woche lang mit zwei bis drei Mann die Oberfläche der Rutsche mit Spezialmaterial einlässt, um die Unebenheiten zu beseitigen. (kli)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht