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Fest

FFW Engelshütt feiert ihre Jugendfeuerwehr

Vor 40 Jahren wurde die Gruppe ins Leben gerufen. Das und die Einweihung des Gerätehauses wird im August drei Tage lang gefeiert.
Maria Frisch

Lam.Bei der Dienstversammlung der FFW Engelshütt am Samstagabend im Landgasthof „Postwirt“ in Frahels bestätigten die Wahlberechtigten Christoph Seidl als Kommandant. Sein neuer Stellvertreter ist Matthias Koller. In seinem Tätigkeitsbericht ging Richard Liebl chronologisch auf die Geschehnisse der vergangenen Monate ein. Die Sparkasse habe einen Schwimmsaugkorb und die UFB 250 Euro für die Jugend gestiftet.

Die Raunacht war ein voller Erfolg. Aufgrund von drei Neuaufnahmen und der Todesfälle aktualisierte sich der Mitgliederstand auf 203, darunter 61 Aktive. In seinem Ausblick nannte Richard Liebl unter anderem die Aktivenversammlung am 6. April, Rama dama am 13. April, sowie die Beteiligung am 150-jährigen Fest der FFW Arnbruck am 23. Juni. Vollen Arbeitseinsatz erfordere die Raunacht am 27. Dezember. „Highlight des Jahres ist die Gerätehaussegnung mit 40 Jahre Jugendfeuerwehr vom 2. bis 4. August“, betonte Richard Liebl. Am Freitag sei der Festauftakt mit einem Standkonzert mit anschließendem Einmarsch geplant. Ab 19 Uhr spielen die Lederwixa. Am Samstag gibt es ein Lebendkickerturnier. Um 19 Uhr spielen die Bayerwaldsterne. Am Sonntag ist nach dem Kirchenzug ein Festgottesdienst mit Einweihung und Schlüsselübergabe. Am Nachmittag ist ein Festzug geplant. „Wir werden keine Erinnerungsgeschenke verteilen, sondern eine Spende für einen wohltätigen Zweck überreichen“, kündigte Liebl an. Christoph Seidl fertige eine kleine Chronik über den Hausbau und die Darstellung des Gerätehauses im Wandel der Zeit an. Richard Liebl bat um Mithilfe beim Auf- und Abbau und beim Festbetrieb. Zudem sollten alle die Uniformteile überprüfen. Zum Abschluss bedankte sich der Vorsitzende bei allen Häuslebauern. Der Bautrupp müsse jedoch am Ball bleiben und noch den Altbau renovieren. Die bisherige Spendenbereitschaft habe alle Erwartungen übertroffen. Im selben Atemzug bat Liebl die Waldbesitzer um Holzspenden zur Renovierung des Daches auf dem Altbau. Kommandant Christoph Seidl sprach in seinem Bericht von einem etwas ruhigeren Jahr mit 25 Einsätzen. Diese untergliedern sich in sechs Brände, sieben THL, sieben Sicherheitswachen und fünf freiwillige Tätigkeiten.

Ebenso habe man sich an Übungen beteiligt und Lehrgänge besucht. Stefan Stumreiter berichtete über den Bereich Atemschutz mit 15 Geräteträgern. Die Truppenstärke liege auf konstantem Niveau. Ein Ausbau wäre erwünscht. Jugendwart Matthias Koller verschaffte Einblick in sein Ressort. Kristina Dorner schlüsselte Einnahmen und Ausgaben der Jugend- und der Hauptkasse auf. Bürgermeister Paul Roßberger bedankte sich für die eindrucksvollen Berichte. „Man merkt den Zusammenhalt“, lobte der Gemeindechef und dehnte die Anerkennung auch auf die beiden Jugendwarte aus. Es sei wichtig, dass die Grundausbildung in der Jugend gelegt werde. Das Dorfleben in Engelshütt und Frahelsbruck werde maßgeblich von der Feuerwehr geprägt. Auf den Neubau könnten alle miteinande rstolz sein. „Wir freuen uns auf ein schönes Fest“, bekräftigte der Bürgermeister. (kli)

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