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Begegnung

Junge Pilsener im Bayerwald

Projekt bringt deutsche und tschechische Jugendliche zusammen.
Maria Frisch

Am Kleinen Arbersee fühlten sich die Gäste besonders wohl. Foto: Maria Frisch
Am Kleinen Arbersee fühlten sich die Gäste besonders wohl. Foto: Maria Frisch

Lam.Obwohl die Grenzöffnung zwischen Tschechien und Deutschland schon Jahre zurückliegt, hinkt der Kennlernprozess noch immer hinterher. Die höchste Hürde dabei ist sicherlich die Sprache. Die Regionalmanagerin des Aktionsbündnisses Künisches Gebirge Jana Dirriglova lässt nicht locker, Kontakte einzufädeln, damit sich Jugendliche begegnen. Die jüngste Initiative waren drei Ausflugstage von Kindern aus Pilsen nach Lohberg und Lam, um Schritt für Schritt dazu beizutragen, dass auch die Grenzen in den Köpfen verschwinden. „Momentan konzentriert sich die tschechisch-bayerische Zusammenarbeit auf die Umweltbildung von Kindern“, sagt die Regionalmanagerin. Zielgruppen sind zunächst einmal Schulen in der Region Pilsen mit einem beispielhaften Bezug zur Ökologie. Die Heranwachsenden werden laufend motiviert, Abfälle zu vermeiden und falls diese dennoch anfallen, soweit als möglich der Wiederverwertung zuzuführen. Bei den Sammelaktionen etwa für Aluminium werden richtige Wettbewerbe ausgeschrieben. Für die Gewinner unter den Schulen im Bezirk Pilsen gibt es als Anreiz nicht nur das Gefühl, der Natur geholfen zu haben, sondern auch grenzüberschreitende Unternehmungen mit den Bildungseinrichtungen in den deutschen Gemeinden des Aktionsbündnisses. So war eine Gruppe Buben und Mädchen aus einem Gymnasium in Pilsen im Bayerwald-Tierpark und am Kleinen Arbersee zu Gast.

Die stellvertretende Lohberger Bürgermeisterin Rita Wellisch begrüßte die Delegation aus dem Nachbarland in den Gehegeanlagen. Nach dem Aufenthalt dort schloss sich eine Wanderung zum Kleinen Arbersee an, für die Werner Wellisch die Führung übernahm. Die Regionalmanagerin hat aus den Rückmeldungen erfahren, dass Lehrer wie Schüler den Ausflug sehr genossen haben. „Viele von ihnen waren zum ersten Mal im Bayerischen Wald“, weiß Jana Dirriglova. (kfl)

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