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Kinderhaus St. Ulrich ist verwaist

Für eine Notgruppenbetreuung wurde bislang kein Bedarf in Lam angemeldet. Das pädagogische Team ist telefonisch erreichbar.
Maria Frisch

Das Kinderhaus „Sankt Ulrich“ ist derzeit verwaist.  Foto: Maria Frisch
Das Kinderhaus „Sankt Ulrich“ ist derzeit verwaist. Foto: Maria Frisch

Lam.Wegen des Coronavirus dürfen seit 16. März und noch bis einschließlich 19. April keine Kinder Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten betreten. Dies gilt auch für das örtliche Kinderhaus St. Ulrich Lam. Ausgenommen von dieser Regelung sind gesunde, symptomfreie Kinder, deren beide Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Anfangs waren hier Berufe in der Gesundheitsversorgung, Pflege, Behindertenarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung eingeschlossen.

In den letzten Tagen wurden alle Berufsgruppen der Lebensmittelversorgung ergänzt. Neu ist, dass seit Montag, 23. März, die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann greift, wenn nur ein Elternteil im Bereich der Gesundheitsversorgung und der Pflege tätig ist. Das Kinderhauses St. Ulrich Lam stellt alle Newsletter und aktuellen Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales auf ihrer Homepage https://www.pfarrei-lam.de/9134_Kinderhaus_St_Ulrich.html für alle Eltern bereit. Auch telefonisch ist die Kinderhausleitung, Katrin Meindl, und Susanne Schmuderer , jederzeit erreichbar. Email Nachrichten (kinderhauslam@t-online.de) werden täglich abgerufen.

Das pädagogische Team ist für eine Bereitstellung einer Notgruppenbetreuung vorbereitet. Aktuell ist kein Bedarf seitens der Eltern gemeldet worden. Derweilen erledigen die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen in Kleinstgruppen schriftliche Arbeiten, Überarbeitung und Erstellen von Leitlinien im Kinderschutz, Mittagsverpflegung/Brotzeit in der Kita, Seniorenarbeit und Einrichtungskonzeption. Pädagogische Vorbereitungen dürfen auch nach Absprache mit dem Träger als „Homeoffice“ zu Hause erledigt werden. (kli)

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