MyMz
Anzeige

Pfarrfamilienabend

Pfarrei: Es herrscht ein prima Klima

Pfarrer Ambros Trummer und der Pfarrgemeinderat hielten in Lam Rückschau auf erfolgreiche und arbeitsreiche Jahre.

Fünf Kirchenchormitglieder erhielten eine Auszeichnung für ihre langjährigen Dienste. Foto: kli
Fünf Kirchenchormitglieder erhielten eine Auszeichnung für ihre langjährigen Dienste. Foto: kli

Lam. . „Griaß eng Gott alle mitanand“, sang der Kirchenchor, der schon die Vorabendmesse gesanglich gestaltet hatte, zum Einstand in den Pfarrfamilienabend am Samstagabend im Pfarrsaal. „Sechs Jahre nach der letzten Auflage im Januar 2013 folgt heuer die nächste, die als Dank- und Neujahrsempfang zu verstehen ist“, so Pfarrer Ambros Trummer bei der Begrüßung. „Insgesamt dürfen wir zurückschauen auf arbeitsreiche, aber auch erfolgreiche Jahre“, bilanzierte der Seelsorger.

Nach einem Abendessen betonte Pfarrer Ambros Trummer: „Nur gemeinsam sind wir stark und können den Auftrag erfüllen, den Glauben weiterzugeben und dafür zu sorgen, dass die Menschen sich in der Gemeinde wohlfühlen und in der Kirche Heimat finden.“ Trummer konstatierte beim folgenden Ehrenakt, dass der Kirchenchor zwar etwas darstellt, aber auch ein Sorgenkind sei. „Er bräuchte dringend neue Mitglieder, vor allem junge Männer und Burschen“, appellierte der Seelsorger an das Publikum. Adi Zelzer erhielt für über zehn Jahre Singen eine Nadel der Diözese. Die silberne Nadel und eine Urkunde quittieren die 25-jährige Zugehörigkeit bei Rudi Graßl (zusätzlich fünf Jahre Chorleiter), Willi Zitzl und Loni Hacker. Die goldene Nadel, die ab 40 Jahren verliehen wird, verdiente sich Petra Brandl.

„Es ist gewiss nicht alles selbstverständlich“, eröffnete der Sprecher des Pfarrgemeinderats, Erich Lohberger, seine Danksagung an Franz Winter für die Spenden von Tannenzweigen, an Herbert Rank und Gisela Aschenbrenner für die Christbäume, Cherry Klingseisen, die den Urnenfriedhof in Schuss hält, das Eine-Welt-Team, das zudem regelmäßig zum Einkauf nach Langquaid fährt, die Helferinnen Anne und Elfriede für das Christbaumaufhängen etc., an die Mesneraushilfen, an Bernd Kirschenbauer für die gratis Beschriftungsarbeiten, die Kuchenbäckerinnen und Helferinnen beim Seniorennachmittag, die Sargträger, die Putzfrauen, das Personal des Kinderhauses, Stefan Lohberger für diverse Hilfsdienste, die Kirchenverwaltung, den Frauenbund und zuletzt an seine Ratskollegen. Ein Extralob galt Pfarrhaushälterin Rita Hafenbradl, die nebenbei die Schließarbeiten, den Blumenschmuck in der Kirche und das Schneeräumen erledige.

Pfarrer Ambros Trummer bezeichnete Erich Lohberger als Hausmeister, der alles kann und den Puls näher am Volk habe als der Pfarrer. Martin Münch sei als Pastoralreferent in die Kaplan- und Seelsorgerolle hineingewachsen. Zudem sei man musikalisch bestens versorgt mit Organisten, die verschiedenen Chöre und Gruppen. Es herrsche eine gute Zusammenarbeit mit der Pfarrei Lohberg und der politischen Kommune.

„Es herrscht ein prima Klima und ein Apparat, der läuft, aber es tut weh, wenn die Kirche zur normalen Gottesdienstzeit leer wirkt“, unterstrich Pfarrer Ambros Trummer. „Ich habe übrigens vergessen, dass ich mich für nächstes Jahr für den Ruhestand angemeldet habe“, informierte Trummer nebenbei und erhielt dafür großen Applaus. (kli)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht