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Lam

Raiffeisenbank legt gutes Ergebnis vor

Vorstandsvorsitzender Franz Wellisch freute sich, dass mit 69 Teilnehmern ein Rekord bei der Vertreterversammlung aufgestellt wurde.
Maria Frisch

Die Aufsichtsratsmitglieder Josef Schmid (nicht im Bild) und Andreas Schreiner erhielten das Vertrauen der Versammlung.  Foto: Frisch
Die Aufsichtsratsmitglieder Josef Schmid (nicht im Bild) und Andreas Schreiner erhielten das Vertrauen der Versammlung. Foto: Frisch

Lam.Vorstandsvorsitzender Franz Wellisch der Raiffeisenbank Eschlkam-Lam-Lohberg-Neukirchen b. Hl. Blut freute sich, dass mit 69 stimmberechtigten Teilnehmern ein Rekord bei der Vertreterversammlung aufgestellt wurde. „2018 haben wir alle konstruktiv zusammengearbeitet, um die anstehenden Aufgaben zu meistern und ein gutes Ergebnis zu erzielen“, lobte er

Wellisch eröffnete den Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2018 mit einem Rückblick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. 2018 ging der konjunkturelle Aufschwung grundsätzlich noch weiter. „Im siebten Jahr hintereinander hatten wir ein konstantes Wachstum mit immerhin 1,4 Prozent.“ Die Prognosen, die am Jahresanfang veröffentlicht wurden, waren deutlich höher und wurden kontinuierlich reduziert, was im Ergebnis richtig war. Es spreche momentan keiner von einer Rezession, aber von niedrigen Wachstumsraten. Das bedeute leider nichts Gutes für jene, die darauf warten, dass die Zinsen steigen. „Momentan gibt es keine Anzeichen dafür“, sagte Wellisch.

Vorstandskollege Harald Eisenreich legte den Jahresabschluss 2018 vor. „Die Superjahre sind vorbei. Wir haben jedoch 2018 wieder ein gutes Ergebnis zum Vorzeigen“, informierte er. Man sei von der Bilanzsumme her um 7,398 Millionen Euro gewachsen. Bei den Kundenkrediten registrierte man eine Steigerung von 1,901 Millionen Euro (2,9 %). Auf der Passivseite freute Eisenreich, dass die Kundeneinlagen um 7,102 Millionen Euro (4,6 %) stiegen. „Die Zinsen reduzierten sich um 183 000 Euro“, informierte Eisenreich. Dafür legte man bei den Provisionen um 136 000 und beim Warengeschäft um 116 000 Euro zu. Bei den Aufwendungen stiegen die Energiekosten und der Verwaltungsaufwand um 56 000 Euro.

Eisenreich machte einen Abstecher in das Warengeschäft. Es wurden 14,907 Millionen Euro Umsatz erzielt. Das Umsatzplus von 5,1 % resultiere überwiegend aus Preissteigerungen von Heizöl und Diesel. Vorstand und Aufsichtsrat wiesen eine Bilanzsumme von 220,045 Millionen Euro aus. Der Bilanzgewinn betrug 149 356 Euro. Es werden 5 % Dividende ausgeschüttet. Die Zuweisung zu den gesetzlichen Rücklagen bezifferte sich auf 13 000 Euro und zu den anderen Ergebnisrücklagen auf 13 708 Euro.

Für die Raiffeisen-Genossenschaft verlief das Geschäftsjahr 2018 insgesamt erfolgreich. „Unsere Bank ist gut aufgestellt, um ihren qualitativen Wachstumskurs fortzusetzen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Michael Schütz. Die Aufsichtsratsmitglieder Josef Schmid und Andreas Schreiner wurden wiedergewählt.

Bürgermeister Paul Roßberger bezeichnete die Raiffeisenbank als eine Bank aus der Region für die Region. In der hiesigen Tourismusregion brauche man einen starken Partner an der Seite, um die sehr gute Infrastruktur zu erhalten und weiter investieren zu können. (kfl)

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