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Retter bei Notfällen massiv gefordert

Während eines Feuerwehreinsatzes bei Lohberg kam es im nahen Hohenwarth zu einem schweren Unfall mit zwei Schwerverletzten.

Der Rettungshubschrauber übernahm eine der Verletzten zur Verlegung in ein Krankenhaus.  Foto: kht
Der Rettungshubschrauber übernahm eine der Verletzten zur Verlegung in ein Krankenhaus. Foto: kht

Hohenwarth.Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Samstagmittag bei zwei Einsätzen gefordert. Erst kam es in einem Kellerbereich in Thürnstein zu einer Verpuffung und noch während diesem laufenden Einsatz zu einem schweren Verkehrsunfall nähe Hohenwarth, der neben hohen Sachschaden insbesondere zwei Schwerverletzte zur Folge hatte.

Durch einen lauten Knall wurde am Samstag gegen 11.20 Uhr ein Hausbesitzer in Thürnstein aufgeschreckt. Unter Atemschutz erkundeten die Aktiven den Kellerbereich konnten aber Entwarnung geben nachdem kein offenes Feuer vorgefunden wurde.

Die beiden Unfallfahrer mussten in eine Klinik.  Foto: kht
Die beiden Unfallfahrer mussten in eine Klinik. Foto: kht

Noch während dieses Einsatzes kam es nahe Hohenwarth zu einem schweren Verkehrsunfall, der seinen Grund in einer klassischen Vorfahrtsverletzung hatte, wie die Polizei informierte. Gegen 12.15 Uhr war dabei eine 66-jährige Fahrerin von Arrach kommend auf der Staatsstraße 2138 in Richtung Hohenwarth unterwegs. In Höhe Eckelshof wollte im gleichen Moment ein 36-Jähriger nach links in Richtung Feriensiedlung Kummerdorf abbiegen und übersah dabei die vorfahrtsberechtigte Fahrerin. Die beiden Fahrzeuge kollidierten frontal.

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Der VW drohte abzustürzen.  Foto: kht
Der VW drohte abzustürzen. Foto: kht

Während der Unfallverursacher mit seinem Kleinwagen auf dem Abbiegeast zum Stehen kam, wurde der VW der 66-Jährigen um die eigene Achse gedreht und kam erst nach gut 80 Metern auf der begleitenden Böschung zum Liegen. Ein in der Nähe beschäftigter Landwirt reagierte vorbildlich und sicherte den zum Kippen neigenden Pkw. Der 36-Jährige konnte erst aus dem Fahrzeug geborgen werden, nachdem die Fahrertür mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet war.

„Die beiden Schwerverletzten werden mit Rettungswagen und Hubschrauber in Krankenhäuser verlegt“ so Michael Daiminger. Kreisbrandrat Michael Stahl, Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer sowie den beiden Kreisbrandmeistern Konrad Kellner und Florian Heigl koordinierten die Arbeit der Aktiven. (kht)

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