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Roßberger will seine Arbeit fortsetzen

Bei der ersten Wahlversammlung der CSU-Bürgerliche Wählervereinigung am Samstag im Hotel „Zum Hirschen“ hat Paul Roßberger auf die vergangenen sechs Jahre zurückgeblickt.
Maria Frisch

Paul Roßberger blickte auf erfolgreiche Projekte.  Foto: Maria Frisch
Paul Roßberger blickte auf erfolgreiche Projekte. Foto: Maria Frisch

Lam.Der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende stellte fest, dass die Aufgaben erledigt oder in Angriff genommen worden seien. Der Markt Lam habe die Schulden auf unter eine Million Euro gesenkt, was auch durch die gute Konjunktur bedingt gewesen sei.

Bürgermeister Paul Roßberger streifte viele Projekte, die erfolgreich umgesetzt worden seien. Er betonte, dass er seine Arbeit fortsetzen wolle. „Ich bin mit Herzblut und Vollgas dabei, das Beste für unsere Heimat zu erreichen.“ In seinem Ausblick ließ Roßberger keine Zweifel aufkommen, dass dies kein Wunschkonzert werde. „Wir nehmen uns nur realistische und leistbare Ziele für die Gestaltung der Heimat vor.“ Die Sanierung der Grund- und Mittelschule mit rund zehn Millionen Euro schränke die Kommune sicherlich finanziell ein. Mittel- oder langfristig werde man sich damit auseinandersetzen, die Tourist-Infos im Lamer Winkel zusammenzulegen und das Angebot zu vereinheitlichen. „Es braucht ein noch stärkeres, gemeinsames Bekenntnis zur Destination.“

Für den geschlossenen Penny-Markt laufen Anfragen für einen Nachmieter. Die Fürstenzeche sei geschlossen. „Wir sind auf der Suche, diese Attraktion weiterhin am Leben zu erhalten“, sagte der Bürgermeister. Der Betriebsplan für das Besucherbergwerk sei mittlerweile auf den Markt Lam übergegangen. Man wolle obendrein die bestehenden Spielplätze erweitern beziehungsweise erneuern. Ein Wirtshaus für junge Leute gebe es aktuell nicht. Gespräche seien nicht zum Positiven verlaufen.

Paul Roßberger schwebt vor, in Lam einen Bauernmarkt zu installieren. Im Bereich Lambach, Schmelz, Engelshütt und Buchetbühl gebe es weiße Flecken beim Mobilfunk. Zugesagt sei, dass die Telekom 2020 den LTE-Ausbau beim bestehenden Standort realisiere. Telefonica hatten letztes Jahr mitgeteilt, dass sie den Standort in Lam mit LTE aufrüsten. Ein weiteres Vorhaben sei ein Wintermarkt zwischen Weihnachten und Heilig-Drei-König, weil in diesem Zeitraum viele Gäste vor Ort sind.

Im Landkreis Cham sei in den vergangenen Jahren viel auf den Weg gebracht worden, sagte Landrat Löffler. Doch die Herausforderungen würden größer. Er bemühe sich im Besonderen um zukunftssichere Arbeitsplätze. Vom Rufbussystem ist er überzeugt. Bestellverkehr, mit innovativen Systemen unterlegt, sei ein Weg der Zukunft. Er sei den Gemeinden und dem Kreistag dankbar, dass sie den Weg mitgegangen seien, dass der Landkreis das Glasfasernetz mit 1600 Kilometern Länge baut. Man wolle im Frühsommer mit dem Bau beginnen. Die nächsten Wahlveranstaltungen sind am 8. Februar, 19.30 Uhr, beim Rösslwirt in Lam und am 26. Februar, 19.30 Uhr, beim Postwirt in Frahels. (kli)

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