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Schule erhalten

UFB-Bürgermeisterkandidatin Emmi Kollross stellte ihre Ideen vor.

Die Marktplatzsanierung bleibt ein drängendes Anliegen der UFB.  Foto: Frisch
Die Marktplatzsanierung bleibt ein drängendes Anliegen der UFB. Foto: Frisch

Lam.Emmi Kollross stellte bei der Wahlversammlung der UFB am Sonntagabend im Gasthof „Dimpflstadl“ ihre Ideen als Bürgermeisterkandidatin sowie das UFB-Wahlprogramm vor. Als Unternehmer sei man es gewohnt, auf Neuerungen zeitnah zu reagieren. Das möchte sie auch auf die Gemeinde übertragen. „Ich habe keine Angst, vom Gewohnten auf Neues umzusteigen“, so die 53-Jährige, die seit 2010 Vorsitzende der UFB ist. Die UFB, die im gesamten Landkreis ihresgleichen suche, ist als politische Gruppierung sozial, kulturell und politisch sehr aktiv.

„Miteinander wurde vieles beschlossen“, sagte Kollross und zählte die größten Projekte auf. Zudem setzten sich einige Anträge der UFB durch, z. B. die Verschönerung der Ortseinfahrt, der Parkplatz am Radweg bei der Gaberlsäge, die Idee der Umbenennung des Kurparks in Panoramapark, die Sanierung des Holzweges, die Ehrung der Abschlussschüler mit Notendurchschnitt bis 1,5. Von Kollross wurde die Ehrenamtskarte beworben und neue Akzeptanzstellen wurden geschaffen. Die UFB betrieb aktive Mitarbeit beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ und stellte die Seniorenbeauftragte, die Jugendbeauftragte und die Vereinskoordinatorin.

Es sei schwierig, in einem strukturschwachen Gebiet tourismusverträgliche Unternehmen anzusiedeln. „Wir müssen daher die vorhandenen Arbeitsplätze erhalten. Ein Baugebiet für junge Familien wäre sehr wichtig“, so die Rednerin. Sicher wäre die Einführung eines Baukindergeldes möglich. Das Leerstandsmanagement des Landkreises sei sinnvoll. Sie würde anhand dieser Unterlagen das persönliche Gespräch suchen. Der Bürgermeister müsse ein Vermittler zwischen Verkäufer und Käufer sein. Man bekäme auch eine planungsberatende Unterstützung vom Landratsamt. Im Landkreis Cham gebe es 38 000 Wohngebäude, davon stehen 2700 leer. In 2600 Häusern wohnen ältere bzw. betagte Leute.

Die UFB setze sich dafür ein, die Schule mit den bestehenden Klassenzimmern zu erhalten. Das sei nur durch eine Sanierung möglich. „Durch einen Neubau hätten wir ein Drittel weniger Platz“, stellte die 53-jährige gegenüber. Unbestritten sei der hohe Betreuungsbedarf für Kinder, z. B. die offene Ganztagesschule mit zwei Gruppen, Differenzierungsräume, Zimmer für die Jugendsozialarbeit, die Keyboardklasse, die SMV und vieles mehr. „Auch die große Aula muss erhalten bleiben“, plädierte Kollross dafür, diese als Veranstaltungsraum für Vereine nutzbar zu machen. „Gegenwärtig wissen wir immer noch nicht, ob es ein Neubau oder eine Sanierung wird“, kritisierte die Rednerin, die sich für das bestmögliche Ergebnis für Schüler und Lehrer einsetzen will.

Lam solle sich weiter als attraktives Tourismuszentrum präsentieren. „Das ist mir persönlich sehr wichtig, weil es die Lebensqualität der Bürger im Ort nachhaltig beeinflusst“, argumentierte die Unternehmerin. (kli)

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