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Der Osserriese ist erwachsen geworden

Der U.Trail Lamer Winkel soll in Zukunft als starke Marke etabliert werden, von der die gesamte Region profitieren kann.

Als wichtige Neuerung gegenüber dem ersten Trail-Event erfolgt eine Aufwertung des Osserriesen mit dem Startort in Lohberg.
Als wichtige Neuerung gegenüber dem ersten Trail-Event erfolgt eine Aufwertung des Osserriesen mit dem Startort in Lohberg. Foto: Felgenhauer

Lohberg.Bürgermeister Franz Müller lud am Montagabend im Lohberger Sitzungssaal zur 1. Arbeitssitzung zur Vorbereitung für den U.Trail Lamer Winkel 2016. Im Besonderen hieß er die Vertreter des Organisationsteams Max Hochholzer, Wolfgang Hochholzer, Markus Mingo, Johannes Schmid und Maria Koller, den Bürgermeisterkollegen Paul Roßberger, die Touristiker der drei Gemeinden, die Repräsentanten der Feuerwehren mit KBM Josef Pritzl und die Vertreter der Vereine und Helfer willkommen.

700 Läufer sollen 2016 starten

Johannes Schmid vom Orga-Team freute sich über den guten Zuspruch. Man wolle vor allem nach vorne zum Mai 2016 blicken. Indes lief in derselben Nacht ab 24 Uhr der Server heiß, weil die Anmeldefrist freigeschaltet war. „Wir möchten für den 28. Mai 700 Leute mobilisieren und sind guter Dinge, das zu schaffen“, so Johannes Schmid zuversichtlich. Die gesamte Präsentation, für die Ben Seidl verantwortlich zeichnet, bewegt sich gleichfalls auf hohem Niveau. „Wir heben uns dadurch von anderen Veranstaltern ab“, so Schmid. Dynafit sei auch nächstes Jahr wieder als Hauptsponsor dabei. Im Namen „U.Trail Lamer Winkel“ tauche eine andere Schreibweise auf, weil ansonsten rechtliche Probleme mit den Lizenzinhabern „Ultratrail Mont Blanc in Frankreich“ zu befürchten gewesen wären. Folglich entschied man sich für die Änderung.

„Uns ist wichtig, nicht zu stagnieren, sondern uns stetig zu verbessern“, nannte der Redner die oberste Maxime. „Wir möchten die Marke U.Trail in der Szene etablieren. Dazu gehört, dass wir ein gutes Produkt, ein ebensolches Rahmenprogramm und die super Präsentation haben, die Benedikt Seidl im Rahmen seiner Bachelorarbeit für uns schultert.“ Man dürfe nicht den Fehler machen, in eine Art Lethargie zu verfallen und zu glauben, dass nach der erfolgreichen Debütveranstaltung 2016 ein Selbstläufer wird. „Es wird zwar effizienter, aber es sollte allen bewusst sein, dass wieder Arbeit und Anstrengung auf alle zukommt“, betonte Schmid. Langsam nehme alles Fahrt auf. „Wir sind jetzt schon weiter als letztes Jahr vier Wochen vor der Veranstaltung. Aber darauf sollten wir uns nicht ausruhen“, mahnte das Mitglied des Orga-Teams. Er könnte sich an keinen vergleichbaren Wettkampf erinnern, der im ersten Jahr gleich so fulminant eingeschlagen hätte. Deshalb habe das Läuferfeld eine extrem hohe Erwartungshaltung, der sich die Verantwortlichen stellen. „Jeder, der sich ehrenamtlich einbringt, will einfach das Beste in seinem Bereich geben.“

Der Wettkampf wird am Samstag, 28. Mai, stattfinden. Am Freitag starte das Vorprogramm mit dem Rennbriefing im Arracher Seepark. „Die Athletenzahl wurde deutlich hinaufgesetzt – 450 Teilnehmer auf der langen Strecke und 250 auf der kürzeren Route“, kündigte Schmid an. Die Startgebühren von 60 beziehungsweise 30 Euro sind im Vergleich zur Branche und zu anderen Wettbewerben sehr günstig.

Kritik am Zeitpunkt des Laufs

Wolfgang Hochholzer waren die Infos zum Streckenverlauf vorbehalten. Der König vom Bayerwald bemisst sich auf 53 Kilometer und 2600 Höhenmeter von Arrach über Eck und Arber auf den Osser und nach Lam. Beim Osserriesen gebe es größere Änderungen. Der Osserriese ist „erwachsen geworden“ und auf 25 Kilometer mit 1200 Höhenmetern angestiegen. „Es ist nach wie vor eine machbare Strecke, auch für Anfänger.“ Start ist am Lohberger Fußballplatz. Dann geht es Richtung Sommerau und auf Wanderwegen nach Oberhaiderberg. Kurz danach wird die lange Passage eingeschlagen, so dass sich der Streckenverlauf bis ins Ziel nach Lam vereinigt.

Die vom Arracher TI-Leiter Stefan Frisch geäußerte Kritik an der Terminwahl begründete Johannes Schmid, dass es einerseits laut Auflage des Landratsamtes nur zu dem Zeitpunkt möglich sei. Der zweite Grund: Es ist nur mehr drei Wochen Abstand zu Deutschlands Laufveranstaltung Nummer eins - dem Trailrun zur Zugspitze. Man wolle keine Konkurrenzsituation provozieren. (kfl)

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