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Kirche

„Die größte Sternstunde“ gefeiert

Pemflinger Weihnacht mit Krippenspiel und festlicher Musik
Werner Weiß

Nach der Christmette stießen die Chorsänger auf ein gesegnetes Weihnachtsfest an. Foto: Werner Weiß
Nach der Christmette stießen die Chorsänger auf ein gesegnetes Weihnachtsfest an. Foto: Werner Weiß

Pemfling.Mit der Kinder-Christmette nahm das Hochfest der Geburt Jesu in Pemfling seinen Auftakt. Auch in diesem Jahr war die Pfarrkirche St. Andreas übervoll. Vom Hochaltar strahlte ein prachtvoll geschmückter Christbaum. Zudem erfreute die am Seitenaltar errichtete Weihnachtskrippe mit den kunstvoll geschnitzten Figuren und dem Jesuskind die Kinder.

Diakon Konrad Müller hieß die Eltern mit ihren Kindern willkommen und richtete zugleich die Frage an die Kinder: „Wer hat schon einen echten Esel gesehen?“ Esel, so Müller, werden im Allgemeinen als stur, bockig und dumm bezeichnet. Dass dem nicht so sei, wurde im Krippenspiel, worin der Esel im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle hatte, von den Kommunionkindern der 3. Klasse gezeigt. Schließlich hat er den Hirten in der Heiligen Nacht den Weg zur Krippe gezeigt und die Muttergottes auf der Flucht nach Ägypten auf seinem Rücken getragen. Mitgestaltet wurde die Kindermette mit trefflichen Liedbeiträgen vom Jugendchor Pemfling unter der Leitung von Andreas Ernst. Mit dem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, heilige Nacht“ und der Abgabe der Opferkästchen fand die Kinder-Christmette ihren Abschluss.

Auch in diesem Jahr erfreute das Flötenduett Regina Rothe und Bettina Bauer die zahlreichen Mettenbesucher und stimmte diese auf das bevorstehende Geschehen ein. Die Christmette eröffnete Dekan Michael Reißer mit dem erhebend vorgetragenen Martyrologium der Weihnachtsliturgie. „Fürchtet Euch nicht“, so lautete die Aufforderung des Engels an die Hirten. „Leider verlieren unsere Tage ständig mehr an Menschlichkeit“, so der Geistliche in seiner Weihnachtspredigt. Die Gewalt nehme immer mehr zu. In diesen Tagen feierten wir die größte Sternstunde, da sich Gott im Kind in der Krippe selbst hinein in die Menschlichkeit gebe.

Mit dem „Gloria“ aus der Pastoralmesse von Robert Jones und den Chorsätzen „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt, „Unser Heiland ist geboren“ von Arno Leicht und „O du fröhliche“, derSatz von Martin Carbow, gestaltete Kirchenchor Pemfling die Messfeier mit und verlieh ihr dadurch festliche Glanzpunkte. (cpf)

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